[AAR] Gefechtsübung - Angriff durch bewegliche Kräfte mit gepanzerter Unterstützung 01.05.2020

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[AAR] Gefechtsübung - Angriff durch bewegliche Kräfte mit gepanzerter Unterstützung 01.05.2020

Dient in Beethovens sechster Division.
Ich kann zaubern. Ich kann machen, dass die Lage eskaliert.

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Kampf der Verbundene Waffen. Genau deswegen spiele ich Arma. Also tolles Format heute.

-> Der Befehl, GF führt abgesessen: Ich denke, dass es in Arma nur schwer umsetztbar ist, dass der GF immer im Schwerpunkt führt. Das liegt zu einem an der Spielgeschwindigeit die wesentlich schneller ist, Dinge passieren in wesentlich kürzereren Abständen als es im RL passieren würde, zum anderen sind wir keine Profis dennen die Befehlsketten, Verantwortlichkeiten eingeschliffen sind. Das führ zu Verwirrungen und deshalb unterlassen es die Spieler meist und setzen auf eine minimal längere Meldekette. Das ist mMn. auch sinnvoll.
Das erzwingen, von Trainer seite macht daher mMn keinen Sinn. Wo es in Arma definitiv aber gut geht ist in Urbanem Gelände. Da sollte es auch erzwungen werden.

-> Die Leute, die Verletzt waren sind sehr schnell ausgeblutet. Hier eventuell Medic Einstellungen Prüfen? Mit echter Rettungskette hätten wir glaube ich viel gestanden.

-> In der zweiten Runde war der Zugfunk vom Zugführer sehr gut gestaltet, lies aber dafür auf SpZ 1 nach und war etwas zu förmlich. Das sorgte für kurzweiligen Cluster im Funk.
Der Waldkampf mit abgenabelten SpZ hat aber dafür gesortgt das sich der Funk wieder verringerte. Am Ende also wieder augeglichen.

-> Das Ziel in der zweiten Runde war von den Trainern zu groß gewählt. Dies sorgte für die Abnabelung der SpZ von der Infanterie. Das zwang den Zugführer, quasi die SpZ auf das Abstellgleis zu setzen, zum Teil. Da lass ich auch nicht gelten "das war so gewollt", kampf der Verbundenen Waffen war nur sehr eingeschränkt möglich. Nichts destotrotz haben aber alle Teilnehmer das beste daraus gemacht und haben sich auf die Situation eingestellt. So haben die SpZ ebenfalls wie die KpZ, Katz & Maus, dynamisch den Feind im Vorfeld bekämpft.

-> Hier war im 2 Abschnitt die kritik das die SpZ zu Offensiv waren, dass sehe ich hier leider auch anders. Die Situation war zu jederzeit unter Kontrolle und wir haben mit Milan 2 Fahrzeuge sicher bekämpft. Zu mal, wenn KpZ im zulauf gemeldet waren sind wir ausgewichen und haben Bronze für die Duellsituation die Bahn frei gelassen.

-> Training war super organisiert. Fahrzeuge voll, alles schnell Verfügbar. Einziger Punkt die Auswertungen, die waren auch heute wieder zulange und hatten vorallem für den einzelnen keinen Mehrwert. Schlage folgendes System vor: Auswertung Führungskräfte / taktisch abkoppeln vom Einzelschützen. Zweite Führungskraft in der Gruppe kann Auswertung in Gruppe übernhemen und wesentlich mehr Mehrwert aus der Auswertung holen.

-> My Hero: Golani, der klasse immer mehr gewachsen ist an der Aufgabe. LAD´s sind kontinuierlich besser geworden. MechInf Zug ist schwierig, war aber eine sehr stabile Leistung.

Train Hard, play Smart.

Falle Schnapp für Feldnagetier Grau "

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Grün-2 #4 - Truppführer
Führung: Reimchen (Gruppenführung); Buddie: Toddy und 1.Schatten, 2.Ific

Pro:

  • Gute Organisation
  • gute Gruppe, ging alles reibungslos
  • Beide Szenarios haben Spaß gemacht, mit ihren eigenen Schwächen
  • Mech-Inf mit gepanzerten Kräften ist immer Spannend und laut

Contra:

  • In Runde 1 waren wir in Sperrstellung an der Brücke und wurden permanent von hinten beschossen. Wir dachten Grün-1 würde dort noch sichern, aber die waren nie südlich der Straße. Irgendwo wurde der Bereich vergessen, unser Befehl war das aber definitiv nicht
  • In Runde 2 waren wir aus meiner Sicht im reinen Inf-Training, da wir von unserem Spz nichts gesehen haben
  • Das Befehlen wo der Gruppenführer führen soll halte ich für nicht angemessen, weil
    • 1. Hat erst die Mission Neuland am Freitag gezeigt, dass ein plötzlicher wechsel des TF auf den Kommandantensitz im Gefecht nichts bringt als Chaos. Ich wusste nicht um die Lage und sollte mir dann anmaßen ein Fahrzeug zu führen, die gerade noch Kontakte vernichtet hatten. Ich habe mich also brav da hin gesetzt und das Kommando dem Schützen gegeben
    • 2. Ist es spielerisch ein Problem, da man was genaues von seinem Abend erwartet. Heute Abend wollte Reimchen einen Spz führen und Aufträge an Infanterie verteilen und ich wollte mit der Infanterie an vorderster Front sein. Er war nicht warm für Inf und ich nicht für Kommandant, wodurch die Effizienz gesunken wäre.
      So ist das auch in normalen Missionen wo die Spieler kommen weil sie etwas erwarten
    • 3. Es in zu viel Mikromanagement (und resultierenden Funk) endet. Sonst gilt auch - Auftrag an GF und er kümmert sich um die Umsetzung
      • Es ist aber dennoch TTT-Standard und kann von jeder Zugführung angewand werden!
  • Bei den Zwischen AARs könnten auch noch die TFs reden worauf die Trainer reagieren, da es sonst nichts Informatives für die Infanterie gab. Wir haben >10 min für die Fahrzeuge gebraucht und dann kam kurz was zum Zug und dann war Ende.

 

Zu ACE:

  • Das was Otter Freitag geschrieben hatte, habe ich zwar da auch kommentiert mit der Funktion der Weste und das man gut treffen muss, aber bin Training ist aufgefallen was er konkret gemeint hatte und zwar stört die KI sich nicht an den Schmerzen.
    Auf Distanz ist das fast egal, aber im OHK würde unser einz sagen "ich seh nix" oder "keine Farbe" und ist damit erst mal raus und geht zu den Medics, aber die KI macht da einfach weiter da sie diese Spielerische Einschränkung wohl nicht hat. 
    Daher vielleicht den Damage Threshold der KI noch um 15-25% senken.
  • Was doch sehr stört und auch mehrfach in der Truppe aufgefallen ist, ist das man zum Verbinden die Waffe senken muss. Da weiß ich ehrlich nicht ob das nur gewöhnungssache ist, oder einfach den Flow behindert, weil man eben "H" drückt und dann klappt das nicht. Dann schaut der erste noch ob er noch Bandagen hat oder nicht, dann fragt er nach warum das jetzt nicht geht, dann senkt er die Waffe und nach 20 Sekunden Verzögerung verbindet er sich endlich. 
    Die Zugführung ist aber schon genervt, weil man gerade an einer kritischen Stelle verharrt und der TF ist genervt, weil die Zugführung genervt ist obwohl man nur will, dass seine Leute überleben. (Gedankenspiel, kam beim Training nicht vor)
    Das alte System hat funktioniert, warum nicht behalten.

Mit Besten Grüßen
EinStein

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Um kurz mal auf ein paar Sachen zu antworten und meine Sicht der Dinge festzustellen. Mir persönlich tut es nämlich bis in mein tiefstes Inneres weh, wenn die Leute keinen Spaß haben und ich versuche jedes Mal rausfinden warum, um es dann besser zu machen.

EinStein wrote:

Contra:

  • In Runde 1 waren wir in Sperrstellung an der Brücke und wurden permanent von hinten beschossen. Wir dachten Grün-1 würde dort noch sichern, aber die waren nie südlich der Straße. Irgendwo wurde der Bereich vergessen, unser Befehl war das aber definitiv nicht

Selbst ist der Mann. Ihr habt das ja dann auch später getan. Wenn Feindkräfte überrollt werden, schiessen sie dich von hinten an. Ich kann keinen Contra-Part kennen. Ich würde mich eher über die Herausforderung freuen. Agieren innerhalb der Lage und reagieren auf Lageänderungen machen mir am meisten Spaß.

EinStein wrote:
  • In Runde 2 waren wir aus meiner Sicht im reinen Inf-Training, da wir von unserem Spz nichts gesehen haben

Panzergrenadiere sind immer noch Infanterie wenn Sie das Fahrzeug verlassen haben. Hier hat sich der Schwerpunkt geändert. Sowas passiert und der Chef sollte genau da sein wo der Schwerpunkt ist. Das ist Teil der mechanisierten Infanterie und muss trainiert werden. Ich kann keinen Contra-Part kennen. 

EinStein wrote:
  • Das Befehlen wo der Gruppenführer führen soll halte ich für nicht angemessen, weil
    • 1. Hat erst die Mission Neuland am Freitag gezeigt, dass ein plötzlicher wechsel des TF auf den Kommandantensitz im Gefecht nichts bringt als Chaos. Ich wusste nicht um die Lage und sollte mir dann anmaßen ein Fahrzeug zu führen, die gerade noch Kontakte vernichtet hatten. Ich habe mich also brav da hin gesetzt und das Kommando dem Schützen gegeben
    • 2. Ist es spielerisch ein Problem, da man was genaues von seinem Abend erwartet. Heute Abend wollte Reimchen einen Spz führen und Aufträge an Infanterie verteilen und ich wollte mit der Infanterie an vorderster Front sein. Er war nicht warm für Inf und ich nicht für Kommandant, wodurch die Effizienz gesunken wäre.
      So ist das auch in normalen Missionen wo die Spieler kommen weil sie etwas erwarten
    • 3. Es in zu viel Mikromanagement (und resultierenden Funk) endet. Sonst gilt auch - Auftrag an GF und er kümmert sich um die Umsetzung

0. Es wird ausgebildet, dass es so gemacht und befohlen werden kann. Ob das Richtig oder Falsch ist kann meist nur in der Retrospektive festgestellt werden. Hier war es befohlen, dagegen könnte man in der Mission kurz Einwände erheben. Diese kann der Zugführer annehmen und ablehnen. 

1. "Plötzlich" -> der Truppführer war ggf. nicht genug in Lage eingewiesen durch den Gruppenführer. Und normalerweise steht vorher fest, wo der (geplante) Schwerpunkt ist. Also sollte der Truppführer davon nicht überrascht werden. Ich selber würde für mich dann noch Verbesserungspotenzial feststellen. Ich kann keinen Contra-Part kennen, sogar einen expliziten Pro-Part, da mir aufgezeigt wurde wo ich mich verbessern kann.

2. Mechanisierte Kräfte ist eben nicht nur Panzer und/oder Infanterie, sondern beides. Das ist ausgebildet und beschrieben. Die Erwartungshaltung sollte also klar sein.

3. Das Mikromanagement ist hier analog zu einer z.B. Infanterie Gruppen. Nur das ich hier kein 3 Mann Trupp mit einem MMG (und den dazugehörigen Parametern) habe, sondern eben ein Panzer. Dieser Panzer ist organisch Teil der Gruppe. Es ist eine Gruppe und sie handelt als eine Gruppe. Bei dem besagten Beispiel mit dem MMG Trupp. Hier "führt" der Gruppenführer auch das MMG, wenn es den Schwerpunkt darstellt. MechInf ist knüppelhart und hier hilft nur Übung Übung Übung. Der Contra-Punkt wird hier zu einem Pro-Punkt. Das Format hat mir gezeigt, wo ich mich verbessern kann. Und das geht mir persönlich nach jeder Mission so. Ebenso Eisen oder auch Astrell.

 

EinStein wrote:
  • Bei den Zwischen AARs könnten auch noch die TFs reden worauf die Trainer reagieren, da es sonst nichts Informatives für die Infanterie gab. Wir haben >10 min für die Fahrzeuge gebraucht und dann kam kurz was zum Zug und dann war Ende.

Du hast Recht, schließlich habe ich auch den Kommandanten des 2ten Panzers sprechen lassen, das notiere ich mir.

Generell würde ich mir wünschen, dass wir in den AARs etwas weniger persönlich, sondern mehr konstruktiv sind. Alle beteiligten reißen sich extrem den Arsch auf und es stehen echte Menschen hinter den Menschen im Internet.

 

Dient in Beethovens sechster Division.
Ich kann zaubern. Ich kann machen, dass die Lage eskaliert.

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Last seen: vor 47 Minuten 31 Sekunden
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Beigetreten: 10/06/2016 - 15:38

Kurz zu dem ACE

EinStein wrote:

Das was Otter Freitag geschrieben hatte, habe ich zwar da auch kommentiert mit der Funktion der Weste und das man gut treffen muss, aber bin Training ist aufgefallen was er konkret gemeint hatte und zwar stört die KI sich nicht an den Schmerzen.

1. Die Anzeige wie der Schmerz dargestellt wird kann jeder für sich einstellen. Da ist auch das alte bei.

2. Die KI stört sich nicht an den Schmerzen, das denke ich auch, aber was passiert hab ich getestet. Entweder passiert, du killst die KI direkt oder du triffst sie öfter und wenn sie nicht stirbt, fängt sie aber an sich zu verbinden was ja für den Spieler dann noch einfacher wird da die KI dann in der Animation ist.

EinStein wrote:

Daher vielleicht den Damage Threshold der KI noch um 15-25% senken.

Ich wüsste nicht, wo man das für die KI separat einstellen kann. Ich kenne nur die generelle Einstellung und das An und aus für KI. Gern schreiben, wo es ist.

EinStein wrote:

Was doch sehr stört und auch mehrfach in der Truppe aufgefallen ist, ist das man zum Verbinden die Waffe senken muss. Da weiß ich ehrlich nicht ob das nur gewöhnungssache ist, oder einfach den Flow behindert, weil man eben "H" drückt und dann klappt das nicht. Dann schaut der erste noch ob er noch Bandagen hat oder nicht, dann fragt er nach warum das jetzt nicht geht, dann senkt er die Waffe und nach 20 Sekunden Verzögerung verbindet er sich endlich. 
Die Zugführung ist aber schon genervt, weil man gerade an einer kritischen Stelle verharrt und der TF ist genervt, weil die Zugführung genervt ist obwohl man nur will, dass seine Leute überleben. (Gedankenspiel, kam beim Training nicht vor)

Das alte System hat funktioniert, warum nicht behalten.

Der Einstein sagt immer. Wir müssen uns weiterentwickelt. Stillstand ist schlecht, sagt er immer. ;)

Mal davon abgesehen, die Einstellung ist natürlich nicht unumstößlich. Aber es ist eine neue Funktion und die Sanis meinten auch das es nur eine Gewöhnungssache und fanden es gut, weil wer will schon eine Waffe im Gesicht haben die ganze Zeit. Aber, wenn die Community, dass Overall nicht mag, dann kann man da natürlich auch einen Kompromiss finden für die Allgemeinheit.

 

LG

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Last seen: vor 48 Minuten 17 Sekunden
VeteranTrupp: GruenVeteran: Kampagne Solomon Q4 2017
Beigetreten: 07/12/2016 - 18:42

Führer PzGrenHZug GRÜN, verstärkt mit KPzHZ BRONZE

Vorweg erstmal vielen Dank für die Möglichkeit mich im Rahmen des Trainings als Zugführer ausprobieren zu können. Danke für das Vertrauen, Danke für die Ausrichtung des Trainings und die Arbeit, die da reingesteckt wurde vom Trainingspersonal.

Ich hatte einen anstrengenden, konzentrierten aber insgesamt sehr spaßigen Abend!
Mir hat der Abend mal wieder aufgezeigt, warum sich ArmA zocken lohnt.

Die Leistung meiner TE-Führer war bis auf Kleinigkeiten sehr gut. Sie haben autark agiert und mich sehr gut unterstüzt.

Einziger Kritikpunkt an der Trainingsdurchführung:

Möglicherweise wäre es besser gewesen beim ersten Durchgang, der ja explizit zum Aufwärmen gedacht war,
eine Durchführung nach Plan zu ermöglichen. Soll heißen: Erster Feindkontakt im Wald oder während der Sturmfahrt.

Durch den frühen Feindkontakt von BRONZE ist leider der ganze Angriff ins Stocken geraten. Das ist an sich kein Problem
und entspricht der Realität im Spielgeschehen. Allerdings ist BRONZE mit der Situation nicht alleine fertig geworden, was eine gravierende Planänderung und eine Verzögerung des Angriffs zur Folge hatte. Gerade beim Warmwerden darf ein
Plan auch mal wie am wie am Schnürchen funktionieren. Man kann sich hin und wieder auch mal von dem Mantra
"Plan - Überleben - Erster Feindkontakt" verabschieden. Auf der anderen Seite muss ich sagen, hat mich die Notwendigkeit
zum Handeln, absitzen zu lassen und meine Infanterie zum vermuteten AT-Schützen zu führen gut in die Lage gebracht.

Bin da also unentschieden, nur mal drüber nachdenken. Vorteil wäre nämlich gewesen für den zweiten Durchgang mehr
Zeit zu haben. Abwägungssache.

Allgemeines Verbesserungspotential der Truppe

MELDUNGEN
Wie schon im Training angesprochen wurden durch GRÜN 1 + 2 bekämpften Feinde nicht ausreichend von den Gruppenführern gemeldet.
Ich bewerte die Lage anhand dieser Meldungen und der Karte. Permanentes Nachfragen meinerseits belastet den Zugfunk und
das will keiner. Ich mache als ZF mein weiteres Vorgehen von diesen Meldungen abhängig. Wenn die Lagekarte den Eindruck erweckt, dass
der Feind nicht bekämpft ist, also gewissermaßen übermächtig, agiert man als ZF entsprechend vorsichtig und Momentum geht verloren.

Eine andere Sache sind Feindmeldungen: Zumindest der Gefechtsbereich der Infanterie war räumlich sehr begrenzt. Ich habe häufiger Kontaktmeldungen gehört wie "Kontakt, 170." Sorry Leutz, aber das hilft nicht. Wenn ZF erst nachfragen muss: Entfernung, Art, Stärke, dann raubt das a) geistige Ressourcen (so blöd das klingt) und b) belastet es den Zugfunk unnötig. Spart euch das "Kontakt" vor der Meldung, wenn wir bereits FeindKONTAKT haben. "Einzelner BMP, südlicher Waldrand bei AZ, ich bekämpfe" - lieber so.

ANGRIFF IST ANGRIFF, STANDZEIT IST STANDZEIT
Mir ist besonders im ersten Durchgang aufgefallen, dass einzelne Ausfälle in der Infanterie das Tempo des Angriffs unnötig herabsetzen.
In der Situation meldete ein Gruppenführer über Funk, dass er zwei Ausfälle zu beklagen hat. Ich hab das registriert, aber möglicherweise
nicht im Funk reagiert. Kann ich nicht mehr genau sagen. Ich hab mir dann mein weiteres Vorgehen überlegt, natürlich und insbesondere
vor dem Hintergrund der zwei Ausfälle. Da wir aber nicht festgenagelt waren, der Trupp auf der rechten Flanke noch volle Stärke hatte und meiner Einschätzung nach der Feind eher "ziellos" in unsere Richtung geschossen hatte kam ich zu dem Entschluss den Angriff fortzusetzen.

Das habe ich dann in einem Vorbefehl über Funk durchgegeben, woraufhin der Gruppenführer zu mir kam und mir noch zwei Mal persönlich von den zwei Ausfällen berichtet hat, vermutlich mit der Intention erstmal die Stellung zu halten und die Verletzten zu versorgen. Soweit nachvollziehbar, aber schlecht für das Momentum. Mit überschreiten der Ablauflinie beginnt der Angriff und der muss so lange mit Druck fortgesetzt werden bis das AZ genommen ist oder die Zugführung ausweichen befiehlt. Erst mit dem erfolgreichen Ausweichen oder der erfolgreichen Einnahme der Feindstellung (Meldung durch Gruppenführer), quasi während der Standzeit, ist dann Zeit die Wunden zu lecken um sich auf den nächsten Auftrag vorzubereiten. Ja, wir lassen niemanden zurück, aber genau so entstehen Standzeiten, wenn die ganze Vorwärtsbewegung ins Stocken gerät, weil irgendwo ein Pflaster draufgepatscht werden muss (ich übertreibe). Meldung über Funk, Sanis werden informiert, laberrababer ab VSS, dann zurück an die Front. Bis dahin hat der Feind möglicherweise Verstärkung herangezogen. Den Rest kann man sich ausmalen.  Setzt natürlich voraus, dass die Leute nicht innerhalb von 5 Minuten verbluten.

EINSATZGRUNDSÄTZE MECHANISIERTE INFANTERIE
Es hat sich in dieser Situation eindrucksvoll gezeigt, dass der Zugführer im Schwerpunkt führen MUSS. Ich hatte selbst Augen und Ohren auf die Lage. Hätte ich dieselbe Meldung des Gruppenführers drei Mal über Funk mitbekommen, hätte ich vermutlich in Unkenntnis der tatsächlichen Lage Ausweichen befohlen: Versorgung der Verwundeten, Standzeiten, lange Gesichter.

Also: Angriff beginnt mit überschreiten der Ablauflinie (oder Kommando) und endet entweder mit erfolgreicher Einnahme oder dem Befehl auszuweichen. Eine knappe Meldung über Funk, das ein, zwei oder drei Leute am Boden sind ist vollkommen ausreichend. Wenn der Gruppenführer dann noch meldet, wie viele KAT A und B er hat ist eigentlich schon was schief gelaufen. Er hat den Auftrag anzugreifen.

Ich nehme das nur als Beispiel und will hier in keinster Weise persönliche Kritik üben.
Insgesamt gilt und das betrifft jeden einzelnen im Trupp: Registrieren, dass ein Kamerad am Boden liegt, merken wo er liegt, melden, kühlen Kopf bewahren und weiter angreifen. Wenn der Zugführer im Schwerpunkt führt, kann das alles auch mündlich, schreiend passieren. Das entlastet den Zugfunk. Insgesamt kann man als abgesessener ZF viel mehr über Stimme führen und Meldungen können entsprechend auch rübergeschrien werden. Spätestens nach dem ersten Schusswechsel weiß der Feind wo wir sind. Selbst wenn es dann an den OHK geht braucht niemand zu flüstern und alles kleinklein über Funk durch zu geben. Der Feind weiß, wo wir sind.
Ich lasse mich da aber auch gern eines besseren belehren.

Noch eine Bemerkung zum Thema abgesessener Gruppenführer: Im zweiten Durchgang hat sich für mich in der Retrospektive als fatal erwiesen, dass der eine Gruppenführer nicht abgesessen ist, denn:

Der Feindruck im Wald war ziemlich hoch, außerhalb des Waldes ist ebenfalls die Lage eskaliert. So klang das zumindest im Funk. Ich war aber nicht in der Lage, weil ich keine Augen auf die Situation hatte. Ich gebe zu, dass mir diese Möglichkeit in der Situation nicht in den Sinn gekommen ist, aber im Nachhinein wäre es Gold wert gewesen, einem erfahrenen Gruppenführer die Führung der Infanterie zu übertragen um nach dem Rechten sehen zu können. Insgesamt bietet es sich an, beim abgesessenen Kampf einem Gruppenführer die Führung der SPz und dem anderen Gruppenführer die Führung der Infanterie zu übertragen, nach Lage natürlich. Das entlastet wiederum den Zugfunk und man kann als Zugführer insgesamt besser die Lage bewerten, weil man weniger Zeit mit Mikromanagement verbringen muss. Das sich zu diesem Zeitpunkt beide Gruppenführer ausserhalb des Waldes befunden haben darf nicht sein. Falls ZF ausfällt bricht dann Chaos aus. Da steht dann auf einmal ein Truppführer und muss 12 Mann geordnet aus dem Wald holen, darf das aber eigentlich nicht tun, weil seine Vorgesetzten draußen aufm SPz rumgondeln und absolut keine Ahnung haben (können) wie es im Wald aussieht.

Ergo: Zugführer muss in den Schwerpunkt und so Leid es mir für Einzelne tut, ein Gruppenführer als Stellv ebenfalls. Probiert es selbst aus, wenn ihr mir nicht glaubt.

Verbesserungspotential Zugführung

ZIELKONFLIKT FÜHRUNG vs SPIELSPASS
ZF bzw. OPL hat nach meinem Empfinden zwei Aufgaben: Die Erfüllung seines Auftrages UND dafür zu sorgen, dass der Abend insgesamt für alle Spieler eine runde Sache wird. Das ist ein erheblicher Zielkonflikt.

In dem Moment, wo mir der eine Gruppenführer mitten im Angriff mit seinen Verletzten in den Ohren lag (man verzeihe mir den Ausdruck, aber es fühlte sich tatsächlich so an) war ich komplett im Arsch. Ich hatte kaum noch Ressourcen den Angriff zu führen sondern war gedanklich nur noch damit beschäftigt, wie ich jetzt mit dieser Situation umgehe. Ich wollte keine Standzeiten verursachen aber auch niemanden wegsterben lassen und ihn damit um den Abend zu bringen (spezifisch bezogen auf eine Mission)

Das kann nicht sein. Im Angriffsgefecht sterben allgemein Leute, wir müssen da mit Ausfällen rechnen.

Eine ähnliche Situation hatte ich bereits während des 1. Durchgangs bei der Sturmfahrt an den Wald ran, wobei ich das alleine zu verschulden habe. Während GRÜN-1 Feind bei AZ bekämpfte, hab ich den restlichen Fahrzeugen halten befohlen, wollte abwarten bis Feind bekämpft ist. Das ist natürlich Blödsinn. Man muss selbstverständlich, wenn der Angriff begonnen hat, mit Widerstand rechnen. Auch für die Zugführung gilt: Angriff ist erst vorbei nach Einnahme AZ oder es muss Ausweichen befohlen werden. Auf der Heide stehen zu bleiben und abzuwarten ist tödlich. Angriff ist Angriff, Standzeit ist Standzeit. Das werde ich nächstes Mal mehr beherzigen.

ORGANISATION ZUG & FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG
Ich werde wie bereits durchgeklungen sein sollte in Zukunft immer einen Gruppenführer mit absitzen lassen, wenn wir als gesamter Zug die Kampfweise wechseln und die Lage (Waldkampf) dies erforderlich macht. Ein Gruppenführer führt die SPz, der andere die Infanterie. ZF dazwischen oder nach Lage im Schwerpunkt. ZF und GF AUF führen per Funk. GF AB führt mit Stimme. Das dürfte den Zugfunk erheblich entlasten.

LAGE AUFTRAG DURCHFÜHRUNG
Mir ist bewusst, dass von meiner Seite mehr LAD stattfinden müssen. Auch das Wort "Absicht" sollte von mir häufiger verwendet werden.
Ich arbeite daran. Zur Unterstützung der ZF sollte die #2 oder ein MIO den ständigen Auftrag haben die Lagekarte aktuell zu halten.
Das hilft immens bei der Beurteilung der Lage. Danke Eisen an der Stelle!

Persönliche Notiz zu AAR's

So fast durch. Kurze persönliche Meinung zu diesem AAR Thread.
Für mich war das eine intensive Erfahrung und ich denke, dass diese Auswertung für andere vielleicht auch interessant sein könnte.
Nachdem ich aber einen der Posts gelesen habe war mir ehrlich gesagt die Lust vergangen diese Gedanken aufzuschreiben und zu teilen.

Warum?

Die Leute, die hier die Einsatzgrundsätze für die Mech Inf erarbeitet haben, haben Ahnung von der Materie. Die haben lange darüber nachgedacht, wie sich das Konzept aus der Realität in Arma übertragen lässt. Es wurde viel diskutiert und viel Energie da rein gesteckt.
Sie sind zu der Überzeugung gelangt, dass das Absitzen des Gruppenführers nach Lage möglich sein muss, weil es der Auftragserfüllung des gesamten Zuges zuträglich ist.

Wer meint, dass es zu Chaos führt, weil man als TrpFhr nicht über die Lage bescheid weiß, dem empfehle ich zum Training zu gehen.
Denn da haben die Trainer mehrere Wege aufgezeigt, wie man mit diesem Problem fertig wird.

Wer die Erwartung hat, dass er es sich als Gruppenführer auf dem Komandantensitz oder als Truppführer im Wald gemütlich machen kann und im Training (!!!) seine Komfortzone nicht verlassen will / braucht / muss, dem empfehle ich ebenfalls die Teilnahme an dem Training.
Dort wird es seit einigen Monaten so ausgebildet und so steht es seit zehn Jahren im Wiki. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man die Erwartung haben kann als TrpFhr nicht auf Kommandantensitz eingesetzt zu werden. Außer halt man geht nicht zum Training.

Wenn man sich als TrpFhr nicht anmaßen möchte den SPz zu führen (geht es vielleicht noch ein bisschen größer?) frage ich mich wie man sich anmaßen kann (ich greif das hier mal auf; es passt so schön) die Einsatzgrundsätze zu hinterfragen, die andere Leute mit viel Zeitaufwand erarbeitet haben, wenn man nicht an den entsprechenden Trainings teilgenommen hat.

Bevor jetzt hier irgendwer mit "Meinungsfreiheit" ankommt. Klar darf man immer seine Meinung sagen, aber die Frage ist, ob man das tun muss. Mit großer Macht kommt große Verantwortung und ich finde es ehrlich gesagt sehr kontraproduktiv, wenn aktive Mitglieder mit Verantwortung und Vorbildfunktion die Arbeit Anderer in der Community auf uninformierte Art und Weise unterminieren.

Ich möchte daran appelieren sachlicher und differenzierter Kritik zu üben und möglicherweise bei sich selbst anzufangen. Was habe ich richtig gemacht, was habe ich falsch gemacht? Was hat in meiner Gruppe / meinem Zug gut funktioniert und was weniger gut? Das der Zugfunk Grütze war mag eine richtige Beobachtung sein, deswegen aus der Lamäng ausgebildete Einsatzgrundsätze und viele Stunden Arbeit in Frage zu stellen, teilweise abzuwatschen, das finde ich schwierig.

Ich meine das alles nicht persönlich, aber mir vergeht bei so undiffernzieren Aussagen die Lust weiter Zeit in die Community zu stecken.
Wer sich jetzt dennoch auf den Schlips getreten fühlt, kann sich bei mir melden.

Zugführung Ende.

 

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Last seen: vor 2 Stunden 21 Sekunden
UnteroffizierMedien: GoldTrupp: GruenVeteran: Kampagne Justitia Q4 2018
Beigetreten: 17/03/2018 - 15:09

SchmerzKeks wrote:

Ich wüsste nicht, wo man das für die KI separat einstellen kann. Ich kenne nur die generelle Einstellung und das An und aus für KI. Gern schreiben, wo es ist.

force force ace_medical_AIDamageThreshold = 1; → Steht so im Wiki

Ansonsten lasse ich es mal hier ein Zitat nach dem nächsten zu geben.
Wer nach Meinungen fragt und sich an den Antworten stört soll keine AARs eröffnen.

Ich habe jeden Punkt aus meiner Sicht begründet; ob ihr dass auch so seht ist eure Sache aber derart den Post zu zerpfücken obwohl ich nur den Spielspaß im Vordergrund sehe ist doch sehr kontraproduktiv.

Dann ist es kein Wunder, dass kaum AARs geschrieben werden.

Sucht doch einfach das persönliche Gespräch.

Mit Besten Grüßen
EinStein

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EinStein wrote:
Sucht doch einfach das persönliche Gespräch.

Das werde ich tun.

Dient in Beethovens sechster Division.
Ich kann zaubern. Ich kann machen, dass die Lage eskaliert.