[AAR] Mission NEULAND - 09.07.2019

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[AAR] Mission NEULAND - 09.07.2019

Vielen Dank nochmal an alle Teilnehmer*innen! Es hat hoffentlich Euch aber auf jeden Fall mir viel Spass gemacht. Ich freu mich sehr auf Feedback von Euch. 

" ... und Bitte ..." 

Umfrageergebnis: https://de.surveymonkey.com/results/SM-2R9HCJH87/

 

Service Medal napf

Napf-Service-Medal OP Error und OP Confessio

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#1 Generalität Generalleutnant Protestantos Legatosis

Start der Mission:

In die Mission bin ich an einem schönen Strand mit meinem Adjutanten gestartet. Nach austauschen von einigen Nettigkeiten ging es dann mit einem Fahrzeug zum Schiessplatz. Wir wurden begrüsst und es gesellten sich bald die VIP's zu uns. Wir bekamen eine nette Einführung von SchmidtLR. Der Russe hatte relativ schnell seine Einstellung uns gegenüber mittgeteilt, wo er doch so ziemlich jedes Detail hinterfragte und hinter jeden ecke die Amis erahnen konnte. Kurze Zeit später wurden wir vor die versammelte Truppe geführt und ich durfte meine Rede vortragen «Nervosität = 100%». Glücklicherweise schlichen sich keine grösseren Versprecher ein, sodass alles gut über die Bühne lief.

Nächster Punkt auf der Tagesordnung war das Vorführen der eigenen Kampfkraft. Wir bekamen die Schiesskünste von Rot zu sehen um danach der Gruppe Blau beim Einsatz ihrer Pandur’s zuzusehen. Leider wurden wir von einem Alarm unterbrochen über welchen uns mitgeteilt wurde, dass eine Invasion kurz bevorstand. Ausserdem wurde das Protokoll HADES ausgelöst. Nach hastigen Befehlen von Gelb wurde die Generalität und die VIP’s in einer Baracke untergebracht. Wir suchten davor kurz die Fahrzeuge auf mit denen wir gekommen waren und schnappten uns unteranderem Westen und Waffen. Ich habe dem Militärbeobachter aus Russland ebenfalls eine Pistole zugesprochen, habe diese kurz darauf wieder zurückfordern lassen um die Russen nicht in einen Konflikt zu ziehen. Dachte er jedenfalls. Zu diesem Augenblick hatten wir kein Vertrauen in ihn und rechneten mit dem schlimmsten. Aus den Lageinformationen der OPL und über mitgehörte Funksprüche erfuhren mein Adjutant und ich, dass Camp Rogain offenbar gefallen war. Auch diese Information hielten wir zurück und haben im gegenüber bloss Vage Andeutungen gemacht. Wir durchsuchten nochmals die Verschiedenen Zivilen Fahrzeuge und stellten fest, dass im Fahrzeug der VIP’s Geld herumlag. Nach diskreter Befragung stellte sich heraus das dieses jedoch gerechtfertigt dort war.

Als der Bewegungsbefehl kam, wurden wir von der Logistik zum Punkt Sägewerk verlegt und hörten uns da angekommen erstmal das Beten des Priesters an. Wir wurden in eine Hütte verlegt und der Russe beschwerte sich immer vehementer das er doch endlich mal was vom Konflikt sehen wollte. Dies liessen wir allerdings nicht zu. Durch die Fenster beobachtete er die kämpfenden Truppen und bemängelte ihre Positionswahl als sehr unsicher und offen. An diesem Punkt wurde mir mitgeteilt, dass wir keinen Kontakt mehr zu Gold hatten. . . ganz mies, da dies bedeutet, dass Camp Rogain wahrscheinlich wieder in Feindeshand lag. Wir erklärten das verschwinden von Gold dem Russen mit einer Ausweichbewegung auf den Schiessplatz, dass deren Funken defekt waren, und sie wahrscheinlich die Russen mitgenommen hatten. Auf drängen meines Adjutanten konnten wir auf den genommenen Funkturm Vorrücken und uns ein Bild der Lage machen.

Dort angekommen ging dann mein Adjutant Loss und stellte sicher, dass der Russe keine Ferngläser mehr finden konnte. Nach kurzer Wartezeit dachte sich mein Internet es hat keine Lust mehr und ich wurde aus dem Spiel geworfen ☹. War aber kein grosses Problem. Als Camp Rogain genommen wurde verlegten mein Adjutant und ich zu eben diesem. Wir fanden viele Tote Soldaten vor, einschliesslich Russischen. Zu diesem Zeitpunkt ging es noch gut eine halbe Stunde bis Missionsende. Nach Einsicht eines gegnerischen Invasionsplanes, bemerkte Mein Adjutant, dass es nicht sehr klug gewesen wäre von den Amerikanern diesen hier aufzuschalten, daraus schlossen wir, dass die Russen in wahrscheinlich gehackt hatten. Unser Plan war es nun den Russen zur Rede zu stellen. Dies taten wir dann auch und teilten ihm im gleichen Zug auch gleich mit was mit seinen, Landsleuten geschehen war.

Aufgrund des Zeitdruckes verlegten wir sehr nahe zu Mike-26 und liessen diesen nehmen. Dadurch entstanden zwar mehr CAT A, aber unser Ziel war es die Mission mit unserer Flucht abzuschliessen. Auf Mike-26 angekommen begutachteten wir kurz die Atemschwachen ausgefallenen Soldaten und durften dann doch noch eine Fahrt in den Pandur’s geniessen, was uns schon zu Beginn am Schiessplatz versprochen worden war.

Ohne weiter Zwischenfälle klappte die Verlegung zu meiner Villa und auch die anschliessende Bootstour verlief fehlerlos.

Ich glaube, ich habe nichts vergessen, ansonsten einfach ergänzen.

Wie vielleicht schon an der Länge des Textes zu bemerken ist, hatte ich viel Spass und war am Schluss sowas von am Boden vor Erschöpfung. Wir hatten zwar viel Standzeit, aber durch die Roleplay Elemente, die wir verkörperten, wurde es nicht langweilig.

Ich hoffe, dass ich meine Rolle wie gewünscht verkörpern konnte.

Ich bedanke mich beim Missionsbauer Klabauter, meinem Adjutanten Epsilon, den VIP’s, und den restlichen Teilnehmern für diesen schönen Abend.

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UNUS PRO OMNIBUS - OMNES PRO UNO

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Rifleman(AT) in Blau.

Kurz nach Beginn der Mission wurde ein Truppführer benötigt, der die Infanterie Besatzung des zweiten Pandur II führt. Diese Wahl fiel letztendlich auf mich, obwohl ich mich überhaupt nicht mit irgendwelchen Hierarchien auseinandergesetzt habe. Sowas merkt man dort vorher. Gebt den Leuten doch etwas Zeit sich auf eine Führungsposition vorzubereiten. Führungsfrequenzen. Namen der Führungspersonen. Standorte von Führungspersonal. Direkte Ansprechpartner. Das sind alles Dinge über die man sich in den 5 Min, während man in der Missionsbereitschaft sitzt und nicht reden kann, Gedanken macht. Es bringt niemandem etwas, wenn man nicht wenigstens etwas Vorbereitung hat.
Für eine Übung sollte es, aber reichen dachte ich. Also willigte ich ein. Die Übung ging dann ganze 20 Sekunden und das hätte man auch ohne Truppführer geschafft. Dann kam der Alarm. Oder so davon habe ich, weil ich im Auto saß überhaupt nichts mitbekommen. Dann gab es die Sichtung von Hubschrauber der NATO. Mal zur Story wir hatten doch eine Radaranlage? Hubschrauber werden von diesen meist erfasst. Dieser wurde dann super schnell runtergeschossen und ich sah, wie 8 NATO Soldaten auf unser Übungsgelände geklatscht sind.
Als nächstes saßen wir dann 15 min auf dem 81 Hügel (nördlich des Trainingsgeländes wo ein Funkturm steht, wenn ich mich recht entsinne). Ach ja in der Zwischenzeit kam ein Hunter. Wo der herkam keine Ahnung. Kam auch nur einer. Na klar in einer Invasion schickt die NATO einen Hunter, um ein aufgeklärtes Gebiet mit einem mechanisierten Infanterie Halbzug zu erobern.
Hatte ich erwähnt, dass ich die Truppführer Position beibehalten habe und während den 15 min mir alles aus dem Briefing herausgeschrieben habe, was ich wissen musste.

Dann ging es los (glaubte ich zumindest). Wir saßen auf und wurden Richtung Sägewerk verlegt, sollten dort absitzen und parallel zum SPZ im Waldstück vorrücken. Aus dem Plan wurde irgendwie nichts und wir sind einfach zum Sägewerk gefahren und dort ausgestiegen. Wir wurden mit einer kurzen Rundumsicherung beauftragt. Inzwischen habe ich auf dem Kampfkanal mitgehört und hörte, wie wir irgendwo hinverlegen sollten. Anweisung vom, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wer mein Gruppenführer war, weil die Rangvergabe einfach so überhaupt kein Sinn ergeben hat. Ich war Private, mein Team Corporals, Irgendjemand in meiner Gruppe Lieutenant und irgendjemand war auch Sergeant. Führt nicht gerade zur Übersichtlichkeit.
Wir standen also am Sägewerk. Nach geschlagenen 5 min Uneinigkeit was wir jetzt machen sollen, da wir einen Infanteristen als Feindkontakt hatten und unser Gruppenführer sich weigerte den Befehl auszuführen verlegte wir, dann auf einen kleinen Hügel, der Süd-östlich vom Sägewerk lag und sollten Rot sichern.

Hier zeigte sich mal wieder das die Karte lesen können durchaus in einer Führungsqualität stecken sollte. Wir saßen also ca. 50 Höhenmeter und Gruppe Rot und sollten diese sichern. Hat so semi funktioniert. Gemacht haben wir nichts, rein gar nichts. Wir hatten nicht mal eine Rundumsicherung. Unser Fahrzeug stand 20 min mit dem Arsch zur letzten Feindposition und es wurde gesagt, das steht dort gut. Ok ich bin nur einfacher 3 Mann Team Leader, ich habe nichts zu sagen. Nächstes Ziel war diese Drohne runter zu schießen. Ich will nicht behaupten, dass ich anders reagiert hätte. Aber wenn ich 3 Mal kläglich scheitere eine Drohne auszuschalten, dann würde ich über einen Stellungswechsel nachdenken.

Weiter ging es irgendwann. Wir sind mit dem Auto zu Team Rot hochgefahren, weil die, schwere Rückschläge einstecken mussten. Ja wer hätte es erwartet, wenn wir da unten herumgammeln. Wir sind also hoch. Haben dann 10 min aus 1,2 km Camp Rogain beobachtet. Hier eine kurze Erinnerung, wir hatten einen SPZ dabei der eine Optik besitzt, die für 1,5 km ausgelegt ist und gelenkte, aufschaltbare Panzerabwehrraketen zur Verfügung hat.

Dann ging es zu Camp Rogain. Dort abgesessen liefen wir den Berg hoch und wurden bei Ankunft freundlich von einem Hunter HMG erwischt. Ich frage mich, wie man in so einer Situation während man 10 min auf so ein drei Container Dorf schaut, einen Hunter übersehen kann. Es ist ja nicht so, dass das Ding übelst getarnt ist, es ist halt grau. Naja mein Team war also von 3 auf 2 geschrumpft. Dann versuchten wir in den Compound zu gehen, nachdem ich den Verwundeten in den Schützenpanzer eingeladen habe. Ich lief also hinein. Zag umgeschossen, kein Puls, bewusstlos. Soweit so gut. In meiner Bewusstlosigkeit wurde dann Camp Rogain eingenommen.

Dann war ich wieder am Leben und hörte mir an, wie die Führung 10 min gerätselt hat wie wir mit dem Intel der NATO umgehen. 10 min cooles RP Gespräch für 3 Personen und der Rest der ca. 50 Personen hat sich den immer dunkler werdenden Himmel angeschaut oder das Kriegsschiff beobachtet, was auf einmal neben dem Flughafen stand. (Bitte nicht falsch verstehen Immersion ist das eine das ist cool, aber es steigert überhaupt keinen Spielspaß, wenn 3 Leute erstmal Rätsel raten, wie eine Mission weiter geht. RP Missionen sind schwierig und funktionieren in 75 % der Fälle einfach nicht. Ziel ist nämlich Spielspaß und RP zu verbinden und das ich hier halt leider nicht geglückt, ich weiß es ist die erste Mission. Ich werde abschließend nochmal ein Fazit geben.) Weiter ging es zu dem anderen Dörfchen.

Da ist unser Team auch komplett ausgefallen, weil wir umlaufen wurden von einem Soldaten. Da gibt es tatsächlich keinen Kritikpunkt.

Wir waren also wieder am Leben. Mitten in der Nacht und haben die restlichen 20 min damit verbracht, bei völliger Dunkelheit irgendeinen Bergrücken zu sichern. Wir haben diesen Bergrücken nicht mal schemenhaft wahr genommen. Außerdem war das Spektakel wie versucht wurde die feindlichen Kampfjets runter zu schießen viel interessanter. Das funktioniert nämlich in 80 % der Fällen einfach nicht und scheitert bereits am aufschalten.

 

Fazit vom ganzen

Ich persönlich halte erstens gar nicht von dieser fehlenden GPS Ausrüstung. Ich hatte nur Probleme irgendwie meine Position zu bestimmen, weil ich einfach mal kein GPS hatte und im Pandur II die Sicht nach Außen nicht vorhanden ist. Wenn wir ausgestiegen sind, stand ich erstmal da und schaute mir das Gelände an.

Höhen und Tiefen sind ein absolut wichtiger Schwerpunkt der bei Stellungen beachtet werden muss. Den Berg rauf kämpfen funktioniert als Sicherungselement nicht, wenn das Angriffselement über die Hügelkante hinaus verlegt.

Das ganze RP gequatschte wird nie bei jedem Einzelnen ankommen. Aber wenigstens mal eine Lagemeldung. Wie steht es um die Insel etc. wäre durchaus angebracht! Das ist auch Motivation im Kampf. Den Leuten einfach mal sagen was Sache ist. Dann versteht man Handlungsanweisungen auch besser.

Die Krönung war das Verlegen der VIPs über unsere gesicherte Front hinaus quer über die Insel um sie mit einem Boot 2 km von einem Kriegsschiff von der Insel fahren zu lassen. Das könnte ein Bild Artikel sein.

Von der Diskussion über motorisierte und mechanisierte Infanterie im Discord werde ich hier nicht anfangen. Hat mich aber zu tiefst traurig gemacht, da dass nun eine sehr einfache Unterscheidung ist!

Ich weiß die erste Mission wird nie leicht sein. Aber ich finde es durchaus schade, dass zum Teil gut gebaute Missionen durch (hart ausgedrückt) fehlende Führungskompetenz kaputt gemacht wird. Die Mission war sehr gut gebaut keine Frage, die unterschiedlichen Uniformen der NATO waren teilweise etwas irritierend, aber ansonsten war alles top. Technik war spitze. Auch wenn die Story ingame den ein oder anderen Knackpunkt hatte, geht es letztendlich darum auf KI zu schießen und das wurde durch den SPZ Halbzug gemacht. Nur nicht besonders gut aus meiner Sicht.

Um mich oben einmal anzuschließen. Standzeiten sind okay. Aber wir haben nichts anderes gemacht.

Nichtsdestotrotz ist hier nichts persönlich gemeint und manchmal etwas überspitzt dargestellt. Aber ich war von der Gesamtmission super enttäuscht und wünsche mir das taktischen Entscheidungen länger durchdacht werden.

Ich spamme nicht, ich poste gerne.

https://katalam.com

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GastspielerVeteran: Kampagne Solomon Q4 2017Veteran: Kampagne Justitia Q4 2018
Beigetreten: 06/08/2016 - 18:14

Blau #1

Für die erste Mission hat mir das ganze gut gefallen. Bis auf zu Letzt schlechte FPS war technisch alles einwandfrei. Die Raketen in der Luftabwehr Titan haben gefehlt, auch im Fahrzeug Inventar waren diese nicht zu finden. Ich möchte auf einige Kritikpunkte von Katalam eingehen. Vorneweg aber: Ich fand auch, dass in der Mission einiges schief gelaufen ist. Vieles davon möchte ich aufklären.

Diese Wahl fiel letztendlich auf mich, obwohl ich mich überhaupt nicht mit irgendwelchen Hierarchien auseinandergesetzt habe. (...) Hatte ich erwähnt, dass ich die Truppführer Position beibehalten habe und während den 15 min mir alles aus dem Briefing herausgeschrieben habe, was ich wissen musste.

Die Wahl fiel auf dich, weil du dich freiwillig gemeldet hast. Dass du danach Truppführer geblieben bist, war nicht meine Entscheidung, eigentlich hatte ich sämtliche Schützen wieder an ElBasto übergeben. Im Zweifelsfall kann man ihn darauf ja auch ansprechen!

Dann ging es los (glaubte ich zumindest). Wir saßen auf und wurden Richtung Sägewerk verlegt, sollten dort absitzen und parallel zum SPZ im Waldstück vorrücken. Aus dem Plan wurde irgendwie nichts und wir sind einfach zum Sägewerk gefahren und dort ausgestiegen.

Zunächst war mein Auftrag, Sägewerk zu "nehmen". Dementsprechend habe ich einen Plan ausgearbeitet. Rot hat dort dann einen Zivilisten aufgeklärt und wir sind widerwillig auf Befehl, ohne Ausführen des vorigen Plans, in das Ziel reingefahren (mit samt Sanitätern, Logistik und Zugführung).

Inzwischen habe ich auf dem Kampfkanal mitgehört und hörte, wie wir irgendwo hinverlegen sollten. Anweisung vom, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wer mein Gruppenführer war, weil die Rangvergabe einfach so überhaupt kein Sinn ergeben hat. Ich war Private, mein Team Corporals, Irgendjemand in meiner Gruppe Lieutenant und irgendjemand war auch Sergeant. Führt nicht gerade zur Übersichtlichkeit. Wir standen also am Sägewerk. Nach geschlagenen 5 min Uneinigkeit was wir jetzt machen sollen, da wir einen Infanteristen als Feindkontakt hatten und unser Gruppenführer sich weigerte den Befehl auszuführen verlegte wir, dann auf einen kleinen Hügel, der Süd-östlich vom Sägewerk lag und sollten Rot sichern.

Einmal am Sägewerk angekommen hat sich dann doch herausgestellt, dass Feinde um das Ziel herum verstreut waren, nur leider konnte ich meinen Pandur nicht mehr bewegen, da wir jetzt Schützen links, rechts vor und hinter uns hatten, abgesehen davon, dass die Sanis Verletzte vor unserer Nase herumgetragen haben. Wir haben im Pandur Feind hinter uns vernichtet und auf den Hügel verlegen konnte ich aufgrund der Lage in diesem Moment schlicht nicht, Ich kann nicht zwischen den Soldaten durch manövrieren, mich Bergab in den Feind hineinbewegen, den Berg raufklettern und gleichzeitig am Sägewerk, nach Befehl, Sicherung leisten. Dass du nicht weißt, wer der Gruppenführer war ist schade, denn ich habe mich in jedem Funkspruch entweder mit "auf" oder 1 angekündigt und deinen Truppführer solltest du kennen (mir war an diesem Punkt nicht bewusst, dass du anscheinend nicht wieder auf deinen Schützenposten nachgerückt bist, sondern in der Position der vorigen Übung geblieben bist, sonst hätte ich dich direkt angesprochen). Keiner in unserem Squad war ein Private, Corporal, Lieutenant oder Sergeant, davon wird hier generell kein Gebrach gemacht, auch wenn du es von anderen Communities vielleicht zu gewöhnt bist. Du hast einen Truppführer und einen Gruppenführer. Punkt.

Hier zeigte sich mal wieder das die Karte lesen können durchaus in einer Führungsqualität stecken sollte. Wir saßen also ca. 50 Höhenmeter und Gruppe Rot und sollten diese sichern. Hat so semi funktioniert. Gemacht haben wir nichts, rein gar nichts. Wir hatten nicht mal eine Rundumsicherung. Unser Fahrzeug stand 20 min mit dem Arsch zur letzten Feindposition und es wurde gesagt, das steht dort gut. Ok ich bin nur einfacher 3 Mann Team Leader, ich habe nichts zu sagen. Nächstes Ziel war diese Drohne runter zu schießen. Ich will nicht behaupten, dass ich anders reagiert hätte. Aber wenn ich 3 Mal kläglich scheitere eine Drohne auszuschalten, dann würde ich über einen Stellungswechsel nachdenken.

Wir haben nicht bergauf gesichert, sondern bergab in Richtung der VSS. Das war eine verständliche Entscheidung der Zugführung, die sich aufgrund der Truppstruktur mit 2 Elementen im theoretisch komplett feindlichen Gelände bewegen musste. Persönlich hätte ich auch diesen Hügel nicht gewählt, aber soviel zum Thema

"(...) und unser Gruppenführer sich weigerte den Befehl auszuführen..."

Weiter im Text...

Dann ging es zu Camp Rogain. Dort abgesessen liefen wir den Berg hoch und wurden bei Ankunft freundlich von einem Hunter HMG erwischt. Ich frage mich, wie man in so einer Situation während man 10 min auf so ein drei Container Dorf schaut, einen Hunter übersehen kann.

Der Hunter wurde nicht übersehen. Er war nicht zu gut getarnt. Jedoch standen da noch haufenweise anderer Fahrzeuge rum, die kalt waren. Das ausgerechnet im Hunter sich nur noch der Schütze versteckt, konnten wir da noch nicht wissen. Mit Raketen haben wir zuerst nicht auf die Radarstation geschossen, weil der Zugführer das Radar intakt haben wollte. Das es in so einer Situation mal einen Schützen erwischt ist schade, aber es kommt eben vor.

Dann war ich wieder am Leben und hörte mir an, wie die Führung 10 min gerätselt hat wie wir mit dem Intel der NATO umgehen. 10 min cooles RP Gespräch für 3 Personen und der Rest der ca. 50 Personen hat sich den immer dunkler werdenden Himmel angeschaut oder das Kriegsschiff beobachtet, was auf einmal neben dem Flughafen stand. (Bitte nicht falsch verstehen Immersion ist das eine das ist cool, aber es steigert überhaupt keinen Spielspaß, wenn 3 Leute erstmal Rätsel raten, wie eine Mission weiter geht. RP Missionen sind schwierig und funktionieren in 75 % der Fälle einfach nicht. Ziel ist nämlich Spielspaß und RP zu verbinden und das ich hier halt leider nicht geglückt, ich weiß es ist die erste Mission. Ich werde abschließend nochmal ein Fazit geben.) Weiter ging es zu dem anderen Dörfchen.

Sehe ich ähnlich.

Höhen und Tiefen sind ein absolut wichtiger Schwerpunkt der bei Stellungen beachtet werden muss. Den Berg rauf kämpfen funktioniert als Sicherungselement nicht, wenn das Angriffselement über die Hügelkante hinaus verlegt.

Wurde oben geklärt, wir haben die VSS gesichert und nicht Rot.

Von der Diskussion über motorisierte und mechanisierte Infanterie im Discord werde ich hier nicht anfangen. Hat mich aber zu tiefst traurig gemacht, da dass nun eine sehr einfache Unterscheidung ist!

Etwas später...

Hier eine kurze Erinnerung, wir hatten einen SPZ dabei (...)

Der Pandur ist ein APC und kein SPC. Soviel dazu, wie einfach es ist. Das es chaotisch war, liegt daran, dass sich der Missionsbauer dabei einfach noch nicht sicher war und im Briefing sowohl Mech. als auch Mot. Inf. genannt werden. Typischerweise ist bei Mit. Inf. bei uns die Crew auf den letzten beiden Plätzen der Liste und bei Mech. Inf. auf jeweils der 2 und 3. Da am entsprechenden Abend dann alle von Mech. Inf. gesprochen haben und die andere Gruppe ebenfalls mechanisiert vorgegangen ist, habe ich mich entschieden dies ebenfalls zu tun. Das wurde im Nachhinein auch an den Missionsbauer weitergegeben. Hier hätte der Trainingsmanager (wie er es auch gesagt und selber erkannt hat) einfach Nein sagen sollen.

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Gastspieler
Beigetreten: 14/06/2019 - 14:35

Da ich ein paar Punkte nicht so stehen lassen möchte hier nochmal meine Antwort darauf.

Die Wahl fiel auf dich, weil du dich freiwillig gemeldet hast.

Hatte ich tatsächlich nicht. Die Reihe wurde durchgefragt und ich hatte gesagt, ja von mir aus kann ich das machen.

auf den Hügel verlegen konnte ich aufgrund der Lage in diesem Moment schlicht nicht

Ich sage ja nicht das es falsch war, sondern schlicht was bei mir angekommen ist. Und aus meiner persönlichen Meinung war da genug Platz bzw. kein Grund ersichtlich auf die Benutzung der Frontpanzerung zu verzichten, drauf geachtet (ob Platz da war) habe ich aber nicht deswegen lasse ich das so stehen.

Dass du nicht weißt, wer der Gruppenführer war ist schade, denn ich habe mich in jedem Funkspruch entweder mit "auf" oder 1 angekündigt und deinen Truppführer solltest du kennen (mir war an diesem Punkt nicht bewusst, dass du anscheinend nicht wieder auf deinen Schützenposten nachgerückt bist, sondern in der Position der vorigen Übung geblieben bist

Das kann ich dir relativ simpel erklären. Wenn man innerhalb einer Sekunde die Funktaste drückt und "auf für ab" brüllt, sodass die Silben sich verbinden, dann führt das nicht gerade zu verständlicher Kommunikation. Ich habe die erste halbe Stunde überlegt, wer Ap ist und wer das als Spitznamen trägt. Das mag daran liegen, dass ich das nicht kenne aber Funkdisziplin definiert sich auch durch verständliche Kommunikation.

Keiner in unserem Squad war ein Private, Corporal, Lieutenant oder Sergeant, davon wird hier generell kein Gebrach gemacht

Trotzdem steht es über den Namen von den Personen und führt unweigerlich dazu das man, wenn jemand Lieutenant ist man davon ausgehen kann das er irgendetwas zu sagen hat. Das hat nichts mit Communitys zu tun, sondern das es eben dort steht und ich persönlich mich daran etwas orientiere. Es ist lediglich ein Hinweis gewesen zur besseren Übersichtlichkeit. Wenn man das einfach hierarchisch nach oben durch geht, passt alles, also Schützen Private, Truppführer Corporal, Gruppenführer Sergeants. Und wenn man die sonst wie nennt. Es geht darum, dass man auf den ersten Blick eine Person erkennt und sie ggf. zuordnen kann.

Das ausgerechnet im Hunter sich nur noch der Schütze versteckt

Du willst mir also erzählen, dass der Hunter aufgeklärt wurde und sich entschieden wurde diesen nicht zu bekämpfen, weil man nicht wusste, ob dort jemand drin sitzt? Dann kann man doch das Geschütz trz. kampfunfähig machen.

Wurde oben geklärt, wir haben die VSS gesichert und nicht Rot.

Wenn sowas der sichernde Infanterist wissen würde, oh dann könnten wir ja tatsächlich eine Position sichern und nicht sinnlos herumstehen. Wir dachten alle das wir Rot sichern sollten.

Typischerweise ist bei Mit. Inf. bei uns die Crew auf den letzten beiden Plätzen der Liste und bei Mech. Inf. auf jeweils der 2 und 3.

Ok also erstens müssen wir kurz klären, inwiefern die Reihenfolge innerhalb einer Spiel Slotliste eine simulative Gefechtsführung beeinflusst... Überhaupt nicht. Auch wenn das bei euch die Regel ist das die oben oder unten stehen spielt das überhaupt keine Rolle für so ein Szenario.

Der Pandur ist ein APC und kein SPC. Soviel dazu, wie einfach es ist.

Laut Wikipedia Stand 11-07-2019 21:11 ist der Pandur II ein in Österreich entwickelter Radschützenpanzer. Nur, weil der in Arma unter APCs steht, weil Arma keine IFVs kennt, heißt das, nicht dass wir das als Grundlage nehmen. Damit wäre die Zugehörigkeit geklärt.

 

Mech Inf und Mot Inf

Mechanisierte Infanterie ist die Weiterentwicklung von motorisierter Infanterie. Der Kampf kann im Gegensatz zu motorisierter Infanterie auf und abgesessen geführt werden. Bei motorisierter Infanterie kann der Kampf nur abgesessen geführt werden. Der aufgesessene Kampf kann durch die Infanterie durch Schießluken oder durch das Fahrzeug selbst geführt werden. Schießluken werden in den modernen Fahrzeugen nicht mehr verbaut (außer bei Fahrzeugen für motorisierte Infanterie, aber da komme ich noch drauf zurück). Der starke Unterschied liegt in der Bewaffnung. Wobei ein Schützenpanzer mit einem Kaliber über 20 mm ausgestattet ist und meist gelenkte Panzerabwehrraketen zur Verfügung hat, kommt ein Fahrzeug für motorisierte Infanterie mit kleinem Kaliber aus und verfügt über keine Fahrzeugabwehr, die auf dem Fahrzeug fest verbaut ist. Nehmen wir die Amerikaner als Beispiel...
Wir schauen uns den neusten Schrei der Amis an: der Cougar. Ein mit M2 oder Mk19 ausgelieferter sog. MRAP. Er hat Platz für bis zu 6 Personen (keine Crew vorhanden) und bietet mehr Schutz vor Sprengladungen. Auf was trifft dieses Fahrzeug, wenn es mit Infanterie beladen ist zu? Auf motorisierte Infanterie, weil, wir haben ein motorisiertes Fahrzeug, welches zwar erweiterten, aber keinen gepanzerten Schutz bietet. Ein .50 cal ist ein schweres Maschinengewehr welche mechanisch von der Infanterie auf dem Fahrzeug während der Fahrt bedient wird. Hat die Infanterie die Möglichkeit aktiv einen Kampf gegen ein Technical zu führen, bei dem es nicht möglich ist den Schützen auszuschalten (sei es aus Geschwindigkeitsgründen, oder der Panzerung des Technicals bedingt)? Nein hat es nicht.

Was haben wir als nächstes, den M2 Bradley. Der meist gebaute und meist gekaufte SPZ der Welt. Kaliber 20 mm, Draht gelenkte Panzerabwehrraketen. Aluminiumlegierung (als gepanzert einzuordnen). Platz für 3 Crew Member und bis zu 7 Infanteristen (je nach Ausführung nur 6).
Also der direkte Unterschied liegt in der elektrischen Bewaffnung mit 20 mm (Bild zeigt mal kurz den Unterschied zwischen einem .50 cal und 20 mm)

Klicke hier, um den Spoiler aufzuklappen

Die Draht gelenkten Raketen sind imstande ein gepanzertes Fahrzeug während der Fahrt aktiv zu bekämpfen. Gibt es hier einen aufgesessen Kampf. Auf jeden Fall. Nichts ist schöner als gesichert im Fahrzeug zu sitzen und die Explosion des feindlichen Fahrzeuges zu hören. Der Bradley bietet sogar gepanzerten Schutz für die Infanterie.

Ich glaube wir kennen alle die beiden Fahrzeuge.

 

Um mich nicht lächerlich zu machen kurz der Unterschied zwischen dem Pandur I und dem Pandur II:

Der Pandur I wurde ursprünglich als APC gebaut. Ja das ist korrekt. Der Pandur hatte unter anderem nur 6 Räder und eine schwächere Bewaffnung. Hatte nur eine 2 Mann Crew, welches auf die Unterstellung des Fahrzeuges unter dem Infanterie (Gruppen)führer zurückzuführen ist. Üblich für motorisierte Infanterie, wenn es sich um amored personal carriers handelt. Standard Bewaffnung war ein 12,7 mm koaxial Maschinengewehr. Eben ein .50 cal.

Der Pandur II hingegen wurde etwas aufgemotzt und erfüllt nun alle Kritierien eines SPZ

Schützenpanzer (kurz SPz) sind leichte bis mittlere Panzerfahrzeuge mit einem maximalen Gefechtsgewicht von 25–43 t. Sie transportieren die Infanterie ins Gefecht, geben ihr im Kampf wirksame Feuerunterstützung und ermöglichen bauartbedingt den Panzergrenadieren den Kampf aus und vom Schützenpanzer. Schützenpanzer haben im Transportraum Platz für meist bis zu zehn Infanteristen bzw. Panzergrenadiere, und besitzen eine stärkere Bewaffnung und Panzerung als gepanzerte Mannschaftstransportwagen. Schützenpanzer sind gewöhnlich Kettenfahrzeuge; einige Radpanzer fallen allerdings ebenfalls in dieselbe Kategorie (Radschützenpanzer).

  • Bis zu 43 t → 22 t
  • Transport von Infanterie → 8 Personen
  • wirksame Feuerunterstützung → 30 mm ATK MK 44 knallt ordentlich
  • aus und vom Schützenpanzer, tendiert wie beim Bradley eher zu negativ und ist hier aus als bestes Argument anzusehen
  • stärke Bewaffnung → check
  • bessere Panzerung → check
  • Hat es Räder → ja, aber es gibt auch Radschützenpanzer

Ja ich weiß auf der englischen Pandur II Wikipedia Seite steht, dass es ein APC ist.

 

Jetzt kommen einige Mutmaßungen aber sollen nur untermalen, dass es sich beim Pandur II auf jeden Fall um einen Schützenpanzer handelt.

Der Pandur II (ich verzichte jetzt jedes Mal auf die II, dieser ist damit gemeint) ist aktuell bei ungefähr 3 großen Nationen im aktiven Kampfeinsatz. Den Tschechen, Spaniern und der Schweiz. Da Bohemia Interactive in Tschechen seinen Hauptsitz (und auch einzigen Sitz) hat, gehe ich mal auf den tschechischen Pandur II ein. Ein Zitat:

Für die tschechische Armee wurde von Steyr auf Basis des Modells “Pandur II 8×8 amphibisch” eine eigene Version entwickelt. Insbesondere wurde der Minenschutz durch einen doppelten Fahrzeugboden in umgekehrter V-Form (A-Form) verbessert. Der Panzerschutz wurde vom israelischen Unternehmen Rafael mit der ASPRO-P Systempanzerung überarbeitet. Darüber hinaus zeichnet sich der Pandur II CZ durch eine besonders fortschrittliche Bordelektronik aus (C4 – Command, Control, Communications, and Computers). Die ersten 17 Fahrzeuge wurden bei Steyr in Wien gefertigt. Alle weiteren wurden bzw. werden durch das tschechische Unternehmen VOP CZ s.p. endmontiert.

Folgende Varianten wurden bestellt: 72 KBVP Pandur II 8×8 CZ Radschützenpanzer (davon vier M1 – siehe unten), 11 KBV-VR Pandur II 8×8 CZ Radschützenpanzer für Kompaniekommandanten

Bei den vier Pandur II des PRT Logar handelt es sich um die Version KBVP für “Kolové Bojové Vozidlo Pěchoty” (übersetzt: “Radkampffahrzeug der Infanterie“). Das KBVP ist nicht nur Mannschaftstransportpanzer, es soll mit leistungsfähigen Sensoren und schwerer Bewaffnung auch einen guten Überblick über das Kampfgeschehen liefern und effektive Feuerunterstützung geben können.
Die Besatzung besteht aus dem Kommandanten, dem Fahrer und dem Bordschützen. Darüber hinaus können acht Soldaten auf minengeschützen Sitzen Platz nehmen. Das KBVP verfügt über eine ferngesteuerte Waffenstation RCWS-30 von Rafael. Die Waffenstation ist in zwei Achsen stabilisiert und mit einer automatischen Zielverfolgung ausgestattet, um aus der Fahrt heraus Ziele effektiv aufklären und bekämpfen zu können. Die Station kann an das Fahrzeugdach angelegt werden, um den (Luft-) Transport zu erleichtern. Die Bewaffnung besteht aus einer 30 mm Maschinenkanone, einem 7,62 mm Maschinengewehr und zwei startbereiten SPIKE-LR Lenkwaffen

Ich bin erstaunt. Sind das nicht genau die Dinge die einen APC zu einem SPZ macht? Der Kampf aufgesessen funktioniert nämlich auch mit Fernsteuerung der Waffensysteme. Hat der Pandur I oder ein Cougar eine Fernsteuerung? Nein?

Der Pandur II ist in der Steyr Fabrik Variante ein APC. Der Pandur II in der tschechischen Variante ein SPZ.

Weiterführender Link ist dieser hier, sogar in Deutsch: http://www.doppeladler.com/da/misc/pandur-2-in-afghanistan/ 

 

Nichtsdestotrotz geht es hier nicht darum das ich recht habe, sondern lediglich, dass der motorisierte Infanterie Begriff mit einem Pandur II und einer Infanterie Besatzung schlichtweg irreführend ist und nicht benutzt werden sollte.

Die modernen Infanterieverbände arbeiten heutzutage alle motorisiert. Niemand läuft mehr 50 km durch die Wüste. Der Weiterentwicklung schläft natürlich nicht. Die meisten MRAPs haben Dachluken für den aufgesessenen Infanterie Kampf um die Feuerkraft des einzelnen Fahrzeuges durch den Autorifleman zu unterstützten. Durch die zunehmende Panzerung jedes einzelnen Fahrzeuges verschwimmt die Grenze immer mehr. Jedoch sind es zwei komplett unterschiedliche Gefechtsarten die bei mot Inf und mech Inf benutzt werden. Auch in Arma ist es schwierig die Balance zu halten zwischen Spielspaß und Mech Inf Simulation. Trotzdem kann man die Grenze nach wie vor ziehen.

Ich spamme nicht, ich poste gerne.

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Last seen: vor 21 Minuten 32 Sekunden
SoldatVeteran: Kampagne Solomon Q4 2017
Beigetreten: 15/10/2016 - 01:06

Also unterm Strich war sich der Missionsbauer nicht ganz sicher wie das Pferd nun heißt. Im kommenden Training Motinf und Mechinf wird das in Zukunft erwähnt werden wie das zu unterscheiden ist damit es da nicht mehr zum kuddelmuddel kommt.

 

Ansonsten will ich mich hier mal bei Katalam für die Arbeit bedanken die er sich gemacht hat das alles zu schreiben und aufzuarbeiten. Kritik ist wichtig und sollte immer ernst genommen werden!

Kann spuren von persönlicher Meinung, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten.

Bild des Benutzers Epsilon
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Last seen: vor 1 Stunde 49 Minuten
UnteroffizierMedien: GoldVeteran: Kampagne Solomon Q4 2017Veteran: Kampagne Justitia Q4 2018
Beigetreten: 18/07/2016 - 10:18

Leute. Das ist eine AAR und kein Diskussionsthread. Wenn ihr euch hier streitet, hilft das im Endeffekt keinem. Der Trainingsmanager weiß nicht, was er demnächst extra trainieren lassen soll. Der Missionsbauer bekommt kein anständiges Feedback. Und wir alle (oder zumindest ich) sind gelangweilt. Vor allem aber die Definition von MotInf und MechInf und ob der Pandur 2 nun SPZ oder APC will ich hier nicht lesen. Sicher kann und sollte man das klarstellen, aber das wird ja laut Astrell im Training gemacht werden. Wichtig für diese Mission ist nur, dass egal wie man die Kampfweise nun definiert, es sollte für alle klar sein. Und das hat hier leider nicht geklappt. Die Gründe dafür waren das inkonsistente Briefing und dass sich die Gruppenführer und die OPL nicht im Vorfeld oder wenigstens in der Mission darüber verständigt haben.


Nun zu meiner AAR. Ich war Adjutant des Generalleutnants und mir hat die Mission ausgesprochen gut gefallen. Die Zusammenarbeit mit callmedodo und auch das Rollenspiel mit den VIPs (vor allem mit Arawn) hat mir sehr viel Spaß gemacht. Auch SchmidtLR hat sich viel Mühe um das Rollenspiel gegeben. Besonders hervorheben möchte ich dabei, wie er die VIPs und die Generalität abgeholt und auf dem Weg zum Appell den Pandur 2 und den Fennek erklärt hat.

Ich denke wir haben ein schönes Kino gemacht. Vor allem den Zuschauern im Streams scheint es sehr gefallen zu haben. Wie eigentlich immer war auch hier das Problem, dass nicht alle Spieler die Rollenspielaktionen mitbekommen haben. Ich habe am Anfang versucht, auch andere Spieler mit zu involvieren, aber das ist mir nicht recht gelungen. Auch mag nicht jeder Spieler ins Rollenspiel mitreingezogen zu werden. Wie in einer Diskussion nach der mündlichen AAR schon gesagt, ist da vermutlich der Weg, für Rollenspielszenen neben den Truppen zu sorgen, ohne das die Spieler selbst mitmachen müssen. So ein kleines bisschen Theater sorgt dann dafür, dass jeder mal etwas davon mitbekommt und es könnte sicherlich auch Wartezeiten verkürzen.

Apropos Wartezeiten. Ich möchte hier nochmal feststellen, dass unser Rollenspiel niemals für Wartezeiten verantwortlich war. Es ist immer dann abgelaufen, während wir Rollenspieler auf euch Infanteristen warten mussten, nicht andersrum. Der Grund für die Wartezeiten muss also an anderer Stelle ausgemacht werden.

Abschließend möchte ich nochmal die Flucht ansprechen. Ich verstehe das Argument, dass die Flucht in dieser Situation nicht logisch nachvollziehbar und deshalb wenig immersiv war. Aber zum einen habe ich GT nur in die Richtung lenken wollen. Ich wollte dabei nicht, dass er uns gleich in einer Sturmfahrt herausbringt. Zum anderen finde ich das Ende so viel besser, als wenn wir noch auf den nächsten Funkturm und das Flugfeld angesetzt hätten und uns kurz davor aufgrund der Zeit "eingraben" müssten. So haben wir alle einen nicht ganz logischen aber dafür heroischen Abschluss bekommen.

Dank geht raus an

  • den Missionsbauer Klabauter
  • meinen Genral callmedodo
  • die VIPs Oli, Arawn und MaxZero
  • und an alle, die mitgespielt haben.

Die Mission war leider nicht voll, aber voller cooler Leute.

Sei ε<0

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Soldat
Beigetreten: 06/04/2019 - 22:41

Silber #5 - Sprengmeister

Hi,

vorab: als Logistik hat man Standzeiten, das war mir bewusst als ich mich darauf geslottet hatte. Witzigerweiße hatte ich außer an einer Stelle nie das Gefühl das wir Standzeiten hatten. Grund war das wunderbare RP von Schmerzkeks. Wie er im Laufe der Mission die Logistik als Dealer von allem Möglichen aufgebaut hat war genial. Danke auch an Riptide und Simon Knows die das ganze wunderbar mitgespielt und vorrangebracht haben. Ergänzed muss ich noch sagen, dass wir ja nur vier anstatt der geplanten acht Mann waren. Bei acht Logistikern wäre sicher Langeweile aufgekommen.

Meine Postion als Sprengmeister, auf die ich mich sehr gefreut habe, konnte ich nicht ausüben, sondern war "einfacher" Logistiker. Beim längeren Aufenthalt am Sägewerk hab ich dann zumindest den Klappspaten einsetzen können.

Die Pandur sind unglaublich hungrig nach Ersatzreifen, beim nächsten mal dann bitte der Logistik von vornherein mehr zur Verfügung stellen, dann müssen wir auch nicht die zivilen Fahrzeuge plündern (auch wenn das ganz gut ins Narrativ der Logistik gepasst hat).

Am Ende durften wir dann noch unsere Fähigkeit als AT/AA-Trupp unter Beweis stellen, Leben in der Lage halt.

Ich hatte einen spaßigen und trotzdem taktischen Abend. Danke Klabauter für deine Arbeit beim vorbereiten der Mission, die Infos von Jan Petermann und das Briefing waren spitze.

 

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Edit: Typos gefixt

"... how we survive, is what makes us who we are..."
Andx

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Offizier: TrainingVeteran: Kampagne Solomon Q4 2017Veteran: Kampagne Justitia Q4 2018
Beigetreten: 10/06/2016 - 15:38

Moin,

Logistik Cheffo.

Andex hats gut beschrieben schließ ich mich voll an und füge nur meine gefundne Fehler zu.

Gruppenführer Logistik hatte kein cTab und kein Fernglas. ( Beides bei den TF´s vorhanden daher denke ich hier vergessen )

Keine LR am Start. Gabs aber dann im Auto. In einer Mission wo alle woander starten wäre die aufm Rücken aber schon toll :)

FPS: Info vorab. Mein Rechner ist mittlerweile ne Bombe. Der Langweilt sich bei Arma.... Trotzdem am Start immer mal FPS einbrücke von 60 (normale FPS ) auf 20 - 40. Als wir dann weg sind von der Schießbahn wurde es viel besser... Vielleicht die komischen Möwen? Was sollten die überhaupt ? FriedensmöwenMöwen müssen fliegen .. oder Alle Möwen sind schon da ??

Mega Brieifng!!!! Mission etwas Feintunen ( Weniger Personal Überall, andere Fahrzeuge, etwas weniger kopflos reinstürmender Feind und weniger Möwen ) dann könnte man die auch irgendwann noch mal Spielen.

 

LG