[AAR] OP Scorpion

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[AAR] OP Scorpion

Sommerloch?

 

Bild des Benutzers Bronko40
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Nach dem ersten Schock, dass sich innerhalb von 24 Stunden, speziell kurz vor dem Event, noch so viele Spieler unserer gemeinsamen Sache anschlossen, stand ich doch schon ziemlich unter Strom.

Seit der WM und dem gravierenden "Sommerloch" mussten wir keine größeren Events mehr wuppen. Dass jetzt auf einmal alle aus ihrer Höhle gekrochen kommen, ahnte ja keiner.
Wie dem auch sei, im Hinterkopf stand immer die Angst um die Stabilität des Servers, welcher bei weitaus weniger Clienten zuletzt mehrmals in die Knie ging, ohne dass die Wurzel allen Übels ausgemacht werden konnte.

Die Stammspieler wurden schliesslich auf die Teams verteilt und dazu dann die übrigen Gäste und Neuzugänge verteilt. Alle angepeilten Teams waren Proppenvoll. Da ging nichts mehr.

Schnell ne Ansage, kurzes Briefing, dann ab auf die Map. Dort in - nach meinem Dafürhalten den Umständen entsprechend - sehr kurzer Zeit inklusive einem Spielabsturz meinerseits die TF-Besprechung und Aufbau des Konvois umgesetzt und alles in Bewegung gesetzt.
Der explodierte BlackHawk noch während der Sammelphase konnte mir nur ein müdes Lächeln hervorlocken, wusste ich doch um das Vorhandensein des anderen Vogels, welcher das Team Gold in ihren Bereitstellungsraum bringen wird.

Allgemein würde die Luftwaffe während dieser Mission sowieso nur minimale Aufträge erledigen können...


 

Während sich also die Bodentruppen einem 25 Minütigen Anmarsch auf das Ziel hingaben spähte Gold bereits den Östlichen Bereich Kavalas aus und blieb zuletzt beim "Steinbruch" in Warteposition. Die schwere Infanterie setzte schliesslich an dem festgemachten Punkt, ca. 1,5km östlich Kavalas ab.
Weitere Befehle wurden ausgegeben und offenbarten schliesslich den Hauptplan:

  • Der Zug würde den Hauptstoß über Norden führen und über die dort gelegenen Vororte und Gebäudeansammlungen inihren Bereitschaftsraum einsickern
  • Grau ihrerseits hatte die Aufgabe den Funkturm zu sichern und zu verminen. Im Laufe der Nacht würden sie dann noch zum Punkt X-Ray marschieren und die Waffenkisten dort ebenfalls mit Sprengstoff versehen.
  • Gold durfte anfangs eine selbst gewählte Position für die Overwatch wählen, sollte aber spätestens beim Eintreffen Grau's auf das Krankenhaus wechseln, welches eine hervoragende Sicht auf die nächtliche Stadt gebährt.
  • Gelb bleibt mit Weiß im Bereitstellungsraum hinten und würde weiterhin die Bewegungen koordinieren sowie die Landezone für etwaige Verstärkungen/Nachschub etc. sichern.

Kurz nach Befehlsausgabe wurde dann vielen vielleicht mal bewusst, dass die ganze Sache kein Spaziergang werden sollte. Ein Fennek der CSAT hatte sich über die Weststrasse unbemerkt genähert und aus etwa 500m das Feuer eröffnet. Dank dem beherzten Eingreifen aller Truppen wurde dieser feuerspeiende Teufel schnell auf den Boden der Tatsachen geführt.
Für viele neue Soldaten der erste Schock: Die Teamführer von Schwarz und Rot wurden erwischt und lagen Blutüberströmt, teilweise noch gurgelnd und zitternd, am Strassenrand - jedoch kam jede Hilfe zu spät. Ein grässlicher Anblick, auch für die Erfahrenen.

Doch musste es weiter gehen. Grau und Zug begaben sich in ihre Bereitstellungsräume und schliesslich lief die Mechanik des Krieges an. Schlachtfeldromantik lag in der Luft, als die OPL Zigarre rauchend und mit Cognac anstossend die Truppen auf der Karte verschoben.

Mit dem nächsten Schwung an Verstärkungen drängte sich eine Gruppe nicht zugeordneter Infanteristen ins HQ. Ich entschloss kurzerhand eine neue Kampfgruppe mit sechs Mann und dem Namen Blau (inoff. Name "Kampfgruppe Steiner") aufzustellen und diese in die Lücke zwischen Grau/Gelb und dem Zug zu schieben.
Während der ersten Gehversuche dieses Welpens auf dem Feld der Ehre kam es auch schon zum Eklat, als es in eine unaufgeklärte Patroullie hineingeriet und schwere Verluste einstecken musste. Lediglich ein Mann entkam diesem Gemetzel.

Da wieder neue Einheiten mit dem nächsten Versorgungsflug herangebracht wurden, konnte die neue Gruppe wieder aufgestellt werden und sich schliesslich im Fortgang der Schlacht sehr erfolgreich gegen den Feind hervortun.

Später wurde noch ein Puma Spähpanzer in das Zielgebiet gebracht, welcher mit seiner Feuerkraft die ohnehin im Einsatzbereich kaum nutzbaren Waffen des Kampfhelikopters ersetzen sollte. Im Moment blieb er noch defensiv und sollte seine Stärken erst bei Tageslicht unter Beweis stellen.

Gegen 2:15 (IGZ) igelten sich alle Truppen ein und warteten auf den Anbruch des Tages und die Ankunft der Zielperson.

Pünktlich kam dieser vermutlich (Es gibt bisher keine Beweise, dass er anwesend war) in einem Fennek, begleitet von weiteren Panzerfahrzeugen und Infanterie, am Ort des Geschehens an. Durch die nächtlichen Gefechte und eventuell ausgefallener Kommunikation blieb er jedoch im Fahrzeug und konnte daher kein eindeutiges Ziel darstellen.
Funkturm wurde schliesslich auf Befehl gesprengt und der Puma angewiesen von einer Overwatchposition von Südosten her feindliche Vehikel auszuschalten.
Währenddessen entwickelte sich um die Hauptbrücke ein reger Schusswechsel, der auf seiten des Zuges und Feindes heftige Verluste zur Folge hatte.
Ich entschied mich Grau und Blau nach Norden zu verlegen um die beiden weiteren Brücken über den ausgetrockneten Kanal zu sichern und die linke Flanke des Zuges zu sichern. Eine neue LZ wurde an den Hafen verlegt, während der Puma schliesslich den Auftrag bekam, die Teams bei der nördlichsten Brücke zu unterstützen - jetzt waren alle verfügbaren Einheiten im Kampf. Auch Gold begab sich in richtung Zug und gab seine nunmehr nicht mehr brauchbare Overwatch auf.

Die folgenden Kämpfe möchte ich nicht beschreiben, da es meiner Position nicht obliegt. Jedoch war der Anblick des Nordteils der Stadt, von welchem mehrere dunkle Rauchsäulen den Himmel darüber schmückten, für jeden Schlachtenromantiker ein erquickender Anblick.

Schliesslich schafften es die nun vereint Kämpfenden Verbände den Feindangriff aufzuhalten und ihn wieder über die Brücke und den Kanal nach Norden zu treiben.

Nachdem der Kampflärm erlischte wurde in der Burgruine gesammelt und die Mission beendet.

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Mynx
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Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015
Beigetreten: 20/01/2014 - 13:38

Sooo... schreiben wir mal ein Aar... Für alle neuen: AAR = After Action Report. Also Nachbesprechung. Hier dürft ihr los lassen was euch gefallen hat und was nicht.

Als aller erstes: 30+ Teilnehmer. Top Leute! Weiter so und vielen Dank an alle die da waren!

Ich fange mal an mit was mir gefallen hat:
Landezonen und Einweisung von Hubschraubern.
Der 1. Anflug mit Rauch Markierung bei Nacht... Naja das Thema hatten wir schon bei unserem Stratis Ausflug^^. Ihr habt euch beim 2. Anflug aber selbstständig top umorganisiert und die Landesignale per Laser ausgeleuchtet. War sehr schön anzusehen. Trupp in Sicherungsstellung, einweiser bereit und am einweisen. LZ schön im Canyon. Hat mir gut gefallen das anzugucken! Daumen hoch!

Von der Nacht in den Tag. Schöne Idee. Gibts noch ein anderes Zeitraffer skript was das etwas weicher darstellen kann? Kam eher so an als hätte jemand nen Lichtschalter bedient.^^

Wir haben die Katze nach langer Pause ausm Sack gelassen (ja Pfefferoni :-p sie ist noch angesprungen und hat sogar ein paar Opfer reissen können UND hat überlebt!)

Was mir nicht gefallen hat:
Unnötiger Verlust der Hellcat. Hab ich genug zu gesagt (keine Angst Lukio, wir sind noch Freunde ;-)

Unnötiger Verlust des Ghosthawks. Klar, Arma's a bitch sometimes, aber bitte in Zukunft darauf achten das die Helis möglichst gerade und frei stehen. Zumal wir einen Gruppe W Besucher gestern hatten und die Mission mit einem Feuerball begann. :-/

-andere Anmerkungen
OPL Funkreichweite bei der Mission vom Einsatzgebiet zu FOB teilweise nicht ausreichend. Ist keine Kritik. Aber bitte bedenkt so was. Wenn die Helis nach ziehen müssen um in LR range bleiben zu können und jemand aus der fob nachgeführt werden muss ist dieser evtl. von der Kommunikation abgeschnitten.

Nur fürs Protokoll: Der Puma hat in der Stadt eigentlich nix verloren. Klar gestern ging es nicht anders und ich wollte aber auch noch wenigstens bissi was von der mission sehen.^^

Small Steps Corrupt!

Bild des Benutzers relain
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Last seen: vor 7 Monate 2 Wochen
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTT
Beigetreten: 21/10/2012 - 09:03

Dann auch noch hier noch eine kurze Schilderung aus Grün-1:

Unser Trupp voller Rekruten und alten Veteranen wurde erst kurz vor dem Einsatz gebildet. Dementsprechend nervös war die Zugführung, ob sich dieses 15 Mann Element elegant durch die Gefechte führen lässt - kurzum - es ging besser als befürchtet. Hier mal einen herzlichen Dank an die Truppführer (TF) und Soldaten.

Natürlich müssen Abstriche gemacht werden, wenn der Zug noch keine Feuertaufe hatte - zumal wir einen deutlichen Mangel an Rot-Stammkräften zu beklagen hatten - haben sich wohl ein Tag vorher beim Training verausgabt. :)

So gingen selbst einfache Dinge wie Stellungswechsel, Feuern & Bewegung oder überschlagendes Vorgehen mit zwei Elementen etwas holprig von der Hand, was in dann doch in dramatischen Verlustraten, besonder bei TFs führte - und fällt der TF aus (+ Neue im Trupp) wird es meist heiter bis bewölkt....:-)

Wir hatten leider bereits bei recht simplen Kontakten Ausfall, so heizte uns ein einzelner Ifrit am Konvoi SP kräftig ein und erledigte, trotz vorbereiter Stellung, satte 4-5 Mann. Und kaum wollten wir mal weitermarschieren, wurde immer und irgendwo ein Kontakt gemeldet. So kam es auch, dass wir anstelle am Marktplatz immer noch weit vor Kavala befanden, als Team Grau schon durch die Stadt wütete und irgendwelche Dinge in die Luft jagte.

Der Anmarsch zur Stadt war dementsprechend von dem "Wunsch" der OPL geprägt, dass wir endlich mal die Gesäßbacken zusammen kneifen und endlich an den verdammten Marktplatz zu kommen, es war schon knapp 02:00 und der feindliche General wollte schließlich pünktlich bei seiner Rede von uns ausgeknipst werden.

Überschlagend und einigermaßen vorsichtig, näherten wir uns vom Norden und sickerten langsam in die Stadt ein. Dabei wollte der ZF besonders schlau sein, Straßen und Brücken meidend, über Hinterhöfe in die Sniperpositionen einsickern.

Doch der Feind dachte mit. Anstelle die Brücke zu verminen platzierte er wohl Sprengkörper in den Kanal. Kaum setzte Schwarz zur Erkundung im Kanal an, flogen sprichwörtliche die Fetzen und es regnete Pixelleichenteile der Kameraden auf Trupp Rot, die in Stellung zur Absicherung waren. Mindestens zwei Kameraden hauchten ihr virtuelles Leben aus - und wieder brauchten wir Nachschub. Vielleicht waren es aber auch Granaten, die auf Trupp Schwarz niedergingen - wer weiß das so genau...

Am Ende des...nein Korrektur am Anfang des Tages waren wir dann endlich in Stellung, einigermaßen komplett und wir lauerten dem feindlichen General auf, der da um 9:00 (oder so) seine Rede halten wollte. Problem: Wir verursachten schon die Nacht dermaßen viel Lärm, der traute sich nicht. Vermutlich hielt er sich undercover und wurde, verkleidet mit Frauenkleidung, aus der Stadt geschmuggelt, die wir ziemlich eingekesselt hatten, zumindest in großen Teilen.

So blieb nur der geordnete Rückzug wo wir nochmal ne kleine Marschübung mit den verbliebenden Kräften einlegen konnten - anschließend ein paar Postkartenfotos von der wunderschönen Burgruine und ab ging es wieder zur FOB.

Ausfälle im Zug - gefühlte 10 Mann.