[AAR] [Training] GEFÜ - Angriff und Ausweichen im Zug 24.07.2020

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[AAR] [Training] GEFÜ - Angriff und Ausweichen im Zug 24.07.2020


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Trainer und Zugführer

Insgesammt war es ein anstrengender, aber unterhaltsamer Abend für mich. 

1) Zum Training

Dank der guten Absprachen im Vorfeld konnte ich mich gut auf die Lagen vorbereiten. Insgesammt war dadurch das Vorgehen erfolgreich und wie geplant umsetzbar. Man hat zwischen dem ersten, eher holprigen Durchgang eine deutliche Verbesserung im zweiten Teil feststellen können.

Das Training war gut konzeptioniert. Im Detail jedoch muss man festhalten, dass das AZ für unseren Zug sehr groß war um es zu nehmen, aber vor allem hat die Größe eine vernünftige Sicherung ziemlich erschwert. Auch die Freifläche, die es zu überwinden galt war zu groß. Als problematisch hat sich das dann beim Ausweichen erwiesen.

2) *** !!! An dieser Stelle ein Hinweis zum Charakter einer GefÜ !!! ***

Im Wesentlichen stellt die Gefechtsübung den Abschluss eines Trainingszyklus dar.

In der Gefechtsausbildung werden die Grundlagen unseres taktischen Vorgehens en detail vermittelt, gefolgt von spezialisierten Ausbildungen in den SGAs. In der Gefechtsübung werden diese Elemente dann zusammengeführt und von der Gruppenebene auf die Zugebene übertragen. D.h. der Anspruch an die Gruppenführer wird erhöht, in dem sie neben Führung ihrer Gruppe Absprachen mit angelehnten Teilen und der Zugführung halten müssen.

Somit besitzt die Gefechtsübung den Charakter eines Manövers, in dem das gelernte Wissen unter gewissermaßen Missionsbedingungen angewendet wird. Die Übungskünstlichkeit verlangt allerdings, dass gewisse Elemente, wie beispielsweise Sanitäts- und Logistikversorgung vom Zeus bereitgestellt werden. Dies dient zur Beschleunigung der Vorgänge um damit möglichst viele Lagen durchspielen zu können.

Einen wesentliches Element eines Manövers ist aber auch die Überprüfung des Leistungsstandes. Also: Wie tief ist das Wissen, dass zuvor vermittelt wurde, verankert und kommt zur Anwendung. Aus diesem Grund werden die Grundlagen zuvor nicht noch einmal durchgekaut. Nur so lassen sich einigermaßen valide Erkenntnisse darüber gewissen, was funktioniert und wo Defizite liegen. Entsprechend hat der TO die Möglichkeit den Trainingsplan anzupassen.

Soweit zum Allgemeinen, nun zum speziellen von Gestern Abend:

Weiterhin besteht die Möglichkeit der Einflussnahme in dem gewisse Faktoren ausgeblendet werden können.

Gestern Abend haben wir Trainer die Weisung rausgegeben, Verwundete, die während der Ausweichbewegung ausfallen zunächst zurück zu lassen, um sie beim erneuten Ansetzen wieder einzusammeln und zu versorgen. Dadurch sollte die Komplexität der Ausweichbewegung reduziert werden und somit die Gruppenführer entlastet werden. Ziel war es eine dynamischere und zügigere Bewegung zu erreichen, möglichst viele Waffen am Feind zu halten und Ausfälle zu reduzieren, die aus der Verwundetenversorgung auf offenem Feld während der Ausweichbewegung entstehen können. Wir wollten vermeiden, dass eine ganze Gruppe im Zuge der Ausweichbewegung dezimiert wird.

EDIT:

An dieser Stelle hatte ich ursprünglich geschrieben, dass die oben beschriebene Praxis nicht Standard im TTT ist.
Ich wurde jetzt eines Besseren belehrt:

Das angewiesene Vorgehen war so korrekt. "Wir lassen keinen Zurück" ist
tatsächlich eine Maxime an die wir uns halten, allerdings ist das Prinzip "Eigenschutz vor Fremdschutz" höher zu gewichten,
wenn nach erfolgtem Ausweichen neu angesetzt um das AZ zu nehmen und die Verwundeten zu bergen.

3) Erkenntnisse aus der GefÜ.

Wir konnten tatsächlich einiges mitnehmen aus den Beobachtungen. Dies betrifft die Kartenarbeit, das Geländelesen, Nachvollziehbarkeit von Auftrag und Absicht der Zugführung und das Ausweichen, hier insbesondere Tempo und angemessene Sprungdistanzen.

4) Meine Arbeit als ZF

Ich musste gestern Abend feststellen, dass meine Aufträge und Absichten häufig missverständlich waren. Ich werde an meiner Präzision arbeiten müssen.

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Soldat
Beigetreten: 14/05/2020 - 12:30

Was Taktiken und Strategien angeht, möchte ich keine Beurteilung abgeben, da mir hier die Erfahrung einfach fehlt.

Mir ist in den letzten Wochen aufgefallen, dass egal ob Mission oder Training  wir immer eine gewisse Vorlaufzeit benötigen um efektiv arbeiten zu können. 

In den Missionen wird dies wohl (auch von den Missionsbauern) schon berücksichtigt.

Mein Vorschlag wäre die Einlaufphase auch in den Trainings auf 45-60 min. zu erhhöhen und erst dann das eigentliche Training zu starten.