Bronkos ArmA 2/3 - AAR-ARCHIV

13 Beiträge / 0 neu
Letzter Beitrag
Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 1 Monat
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13
Bronkos ArmA 2/3 - AAR-ARCHIV

So Kinders,

hier aus meiner alten GT Community kopierte ArmA II/III - AAR's von mir. Wer Lust hat kann etwas schmöckern, ansonsten sind sie zur Sicherung hier verstaut...

 

Leider passt bei der Übernahme oft die Textformatierung nicht mehr ganz. Könnte an einigen Stellen klobig aussehen...vielleicht fixe ich das irgendwann mal. :-)

 

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 1 Monat
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13

ArmA 3 AAR 09-10-13

 

Seit Tagen ist die Insel Altis Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen Nato-Truppen und Verbänden der griechischen Armee. Für den 09-10 wurde die "Operation Westwind" angekündigt.
Ein Bataillon der II. mot.Infanterie sollte sich dazu in den Norden begeben und die Stadt Sagre besetzen. Nach letzten Intel-Angaben wurde der Ort am 2.10. von Einheiten der XII. Armored Brigade der griechischen Armee besetzt, am 9.10. aber bereits wieder fluchtartig verlassen.

Es war also mit wenig Widerstand zu rechnen, und während am Flughafen immer wieder neue Truppen eintrafen, begab sich der Hauptverband nun auf den Weg zum Ziel.

Der folgende Berichtsauszug wurde von CPL. Bronko geschrieben:

[...]
Am Flughafen nahm ich noch zwei neue Rekruten auf und heizte mit höchster Geschwindigkeit hinter unserem Konvoi hinterher. Nach einigen Kilometern, teilweise über Stock und Stein da unser Navosystem versagte, trafen wir schliesslich im Kampfgebiet an.

Die indirekten Funksprüche schienen bereits Feindkontakt zu offenbaren, und so fuhren wir langsam in Deckung und begaben uns danach in Richtung der vermeintlichen Stellung von SGT.Greni. Vom Fusse der vor uns liegenden Anhöhe hatte sich bereits schwarzer Rauch in einer Säule gen Himmel gelegt.

Der erste Feuerkontakt

Eingegliedert in die Gruppe, näherte sich also unsere "Fusseinheit" einem Hügelkamm östliche von Sagre und ein Schützenpanzer sicherte derweil die rechtsliegende Hauptstrasse. Als unsere Einheit grade eine Verschnaufpause einlegen wollte zirpten plötzlich Kugeln um uns her.
Aus Richtung Norden kam nahe der Strasse aus einem kleinen Buschhain MG-Beschuss. Ich befahl meinen Rekruten Deckung zu suchen und ungezielt das Feuer in die angegebene Richtung zu erwidern und gab zeitgleich ein paar MG-Garben ab.
SGT.Greni kippte getroffen um und wurde gleich von unseren Sanitätern behandelt.

Der gesamte Schusswechsel dauerte nicht länger als 20 Sekunden bis klar wurde, dass der eigene APC auf der Hauptstrasse unsere Männer unter Beschuss nahm. "FEUER EINSTELLEN! IHR SCHIESST AUF DIE EIGENEN TRUPPEN" befahl ich im Funk. Glück im Unglück, das hätte deutlich mehr Ausfälle fordern können.
Kaum erholt von diesem ersten Schock knallten plötzlich mehrere Mörsergranaten auf unsere Position nieder. Der Feind schien durch das Feuergefecht ausmerksam geworden zu sein.
Mehrere Schwerverletzte wurden geborgen, insgesamt herrschte einiges Wirrwarr.

Rückzug!

Nun, trotz allem rappelte sich unsere Einheit wieder auf und bewegte sich weiter auf die Hügelkante im Westen zu. Im folgenden nahm die Einheit eine erhöhte Stellung nahe der Hauptstrasse ein und beobachtete den nahen Stadtrand. Es konnten mindestens zwei leichte Panzerfahrzeuge und eine Infanteriegruppe in Bereitschaftsstellung ausgemacht werden.
Unser Funker Twinrix forderte auf Befehl seines Vorgesetzten Artillerie an, welche zwar eine gute Flächenwirkung besaß, jedoch keinen direkten Treffern auf die Fahrzeuge erreichen konnte.
In Anbetracht fehlender AT-Waffen zog sich unsere Gruppe bis zur Ausgangsstellung unserer Fahrzeuge wieder zurück. SGT. Greni gab mir den Oberbefehl über alle im Feld verbliebenen Kräfte, etwa 15 Mann zu der Zeit, und fuhr mit ein paar Männern zurück zum Flugplatz.
Als erstes machte ich mir einen Überblick. Unsere Position lag nahe der Hauptstrasse und war links dieser durch eine lange tiefe Mulde und einer daraus hervorgehenden Anhöhe gekennzeichnet. Rechts der Strasse ging es leicht Bergauf. Das gebiet hier erstreckte sich in alle Richtungen und war durchzogen von einzelnen Strächern, Bäumen, Felsen und Mauerresten.

Verteidigung

Ich teilte die Männer in drei Gruppen auf.
McLain sollte mit der größten Einheit, etwa 7 Mann, die linke Flanke sichern und ein Vorgehen des Feindes schon am vorausliegenden Berg erkennen und bekämpfen.
Die Gruppe Vidos, etwa 3 Mann, sicherte die Hauptstrasse und Mulde gegen ein Vordringen durch eben jene, von vielem Buschwerk durchzogenen, Vertiefung.
Kafu's einheit, etwa 4 Mann, bezog weit rechts der Hauptstrasse Stellung und war vor allem unser Auge. Ihm oblag ein selbstständiges Vorgehen.

Bereits beim Rückzug setzte der Feind nach. Granatwerfergeschosse und einzelnes Gewehrfeuer wurde gefährlich, verhinderte aber nicht die ordentliche Einrichtung einer zweckmässigen Verteidigung. Durch Kafus Einheit wurden im weiteren zwei Panzer an der Hauptstrasse im Vormarsch gemeldet.
McLain hingegen sichtete mehrere Infanterie-Einheiten in unsere Richtung kommend. Es wurde brenzlig. Als erstes eröffneten wir das Feuer und schienen an der linken den Feind soweit aufzuhalten. Im Zentrum gab es auch einen kurzen Kontakt mit durch die Mulde schreitende Soldaten.
Überall loderten leichte Gefechte auf, bis der Feind wieder auf seine bewährten Granatwerferschützen zurückgriff. Mehrere Granaten schlugen an der Linken ein. Grade auf dem Weg um McLains Lageeinschätzung zu holen wurde ich von einer Granate niedergeworfen.

Nach kurzer Bewusstlosigkeit ging es weiter.
Die Lage wurde zunehmends unübersichtlich. Zwar schien die Lage an der Linken wieder halbwegs intakt, doch waren die Panzerkräfte immer noch im vormarsch auf unser Zentrum und schossen zwar sehr ungezielte, aber gefährliche Salven in unsere Reihen. Kafus Gruppe wurde zwischenzeitlich so sehr beschossen, dass sie sich nicht mehr bewegen konnte und mehrere Männer Schwerverletzt waren.
Ein durchdringen zu ihnen schien aber unmöglich.

Die Lage wurde erst wieder entspannter, als SGT. Greni mit seinem AT-Trupp wieder zur Gruppe stiess. Binnen weniger Minuten wurde der feindliche Armorverband aufgerieben. Schwarze Wolken drangen wieder gen Himmel...es wurde ruhig.

Um ein Haar hätte der Feind uns hier überrollt. Einen weiteren Angriff hätte unsere tapfer kämpfende Gruppe nicht halten können.

Mittlerweile wurde klar, dass sich INTEL geirrt hat und der Feind immer noch stark präsent war.

Es geht weiter!

Ich gab mein Kommando wieder ab und übernahm dafür ein kleines AT-Vorauskommando, welches einen letzten gemeldeten Panzer etwa 800m unserer vormaligen Stellung vernichten sollte. Wir erreichten eine vermeintlich gute Position und feuerten mehrere Raketen auf das Ziel, konnte jedoch keinen Volltreffer erzielen.
Zwar schien der Kampfturm ausgefallen, aber das Fahrzeug bewegte sich noch und wendete sich von uns ab in Richtung Stadt.

Kurz danach berief mich das HQ wieder zurück zum Flugplatz, um einen weiteren Rekruten abzuholen. Die nächsten etwa 20-30 Minuten sind mir also nicht bekannt.
Mit Prv.Lokgodoss erreichte ich wieder die Front. Der Ostteil der Stadt war bereits unter Nato-Kontrolle, und wir rückten auf unsere in einem Gehöft wartenden Männer.
Ich übernahm eine 4-Mann Gruppe und sollte mit dieser eine Strassenzeile sichern. Ohne große Probleme kamen wir voran und erreichten nach einigen Minuten die abgemachte Wartestellung. Währenddessen waren immer wieder Flieger über der Stadt, einzelne Feuergefechte in der Ferne und Explosionen zu hören.

Die Schlacht hat ihren Höhepunkt erreicht.

Häuserkampf

Das Primärziel war die Ausschaltung eines Radioturms, durch welchen der Feind immer wieder Nachschub an Kräften in die Stadt beorderte. Meine Einheit hatte weder Sprengmaterial noch AT-Waffen und war somit zur Rundumsicherung der Gegend des Towers befehligt.
Wir bewegten uns an einer Querstrasse im Süden entlang zum Ortsrand im Westen. Eine Parallelstrasse weiter nördlich bewegte sich Kafus Einheit.
Hinter uns kam Vidos' Truppe.

Nachdem wir eine von einem Panzer gedeckte Strasse mit Smokesicherung übersprangen, drangen wir schliesslich an die letzte Querstrasse im Westen. Einzelnes Feuer konnte schnell identifiziert und bekämpft werden. Eine 6-Mann Gruppe des Feindes lag verschanzt in einem Feld und wurde binnen weniger Minuten niedergemacht.
Auch Feuer von hinten, Friendly Fire, wurde registriert, konnte aber bevor es Verluste forderte beendet werden.

Nahe des Radioturms explodierten immer wieder Mörsergranaten. Erst nach einer Weile entdeckte ich das Mündungsfeuer, etwa 150m westlich von uns in einer Kuhle.
Ich befahl meiner Gruppe den Angriff, doch der Feind hatte sich längst auf uns eingeschossen und riss das ganze Team nieder. Dank dem beherzten Eingreifen von kafus Gruppe konnten wir wieder aufgerichtet werden - hatten die Granaten doch nur kleine Blessuren verschuldet.

Im späteren Verlauf sollte ein Gegenangriff aus dem Südwesten noch vereitelt werden, bei welchem wir jedoch nur als Zuschauer agierten. Beim Vordringen auf eine vorteilhafte Position schoss ein unentdeckter Schützenpanzer mit 20mm Sprengmunition in unsere Richtung und zwang uns zur Deckung. Zwar wurde keiner verletzt, aber ein Rückzug war erst nach der Zerstörung des Fahrzeuges möglich.
Ob ein alliierter Jet oder eigene Infanteriekräfte dafür gesorgt haben, kann ich nicht beurteilen.

Hausdurchsuchungen

Folgend durchsuchten wir die verbliebenen Reste der Stadt. einige Häuser im Stadtzentrum wurden arg mitgenommen, da unsere Artillerie auch mehrmals gezielte Schüsse auf gepanzerte Einheiten abgeben musste. Zivilisten haben den ort jedoch schon vor zwei Wochen geräumt.
nachdem die Stadt gesichert wurde und , ging es mit den verbliebenen Einheiten zurück.

Der Einsatz hat viel Konzentration und noch mehr Blut gekostet, kann jedoch als Erfolg gewertet werden.

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 1 Monat
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13
Datum: 23-10-13
Ersteller: SGT Bronko, AAF
Einsatzort: Altis Nordsektor
Einsatzzeit: ca. 20:00 - 23:30

Ziele & Ausrüstung:
Am gestrigen Tage wurde mit einer Handvoll Männer des Widerstandregiments 97 vom Camp Bravo-Charlie eine Offensivoperation zur Befreiung einiger okkupierter Gebiete im Norden von Altis unternommen.
Die zur Verfügung stehenden Einheiten, ausgerüstet mit leichten Handfeuerwaffen, zwei MG's und wenigen AT-Waffen, sollten dazu eine nahe Stellung auf dem Berg Pyrsos erobern, die Kommunikationseinrichtung zerstören und schliesslich die Garnisionsstadt Galati nehmen.
Sekundärziel war die Eroberung des ehemaligen Privatflughafens im Norden von Abdera.

Abmarsch
Das Vorrücken in einen Bereitstellungsraum östlich von Pyrsos wurde bereits am Camp gehindert, welches durch zwei aus Westen und Osten kommende Feindpatroullien entdeckt und attackiert wurde.
Das folgende, etwa 10-Minütige Gefecht, forderte einige Schwerverletzte, konnte aber mit der erfolgreichen Abwehr des Gegners abgeschlossen werden.
Um weiteren Angriffen zu entgehen wurde das Gebiet schliesslich schnell geräumt und der Konvoi, bestehend aus zwei mit MG besetzten Jeeps und einem LKW, in Bewegung gebracht.
Bereits am Fuss des Pyrsos-Bergs gab es einen unerwarteten Halt, als ein gegnerischer Kampfhelikopter mit einer gezielten Rakete das Führungsfahrzeug zerstörte. Gott sei Dank konnte die Besatzung noch rechtzeitig fliehen.

Der ursprüngliche Plan, den Berg im Norden zu umgehen und von Osten her anzugreifen wurde ob der Gefahr eines weiteren Luftangriffs ad acta gelegt.

Die Männer sammelten sich 500m westlich der Hügelkuppe, dann wurden die Gruppen eingeteilt

Alpha: CPL Morbido 5Mann
Bravo: CPL Mindblaster 4Mann
Charlie: SGT Bronko 4Mann

Pyrsos
Angriff! Während Charlie vorerst in Overwatch an der linken Flanke weilte und gegen einen APC wirkte, drangen Alpha (Zentrum) und Bravo (rechte Flanke) direkt an die Hügelkuppe heran. Bravo bekam Flankenfeuer und wurde in ein Gefecht verwickelt.
Alpha rückte nah an die Befestigung heran, während Charlie aufschloss.

Das anschliessende Feuergefecht um den Hügel wurde mit aller Härte geführt und führte zu hohen Verlusten auf beiden Seiten. Da keine Mörser oder schwere Artillerie vorhanden war, konnte die Stellung auch nicht vorher Sturmreif geschossen werden. So mussten sich die drei Gruppen im Nahkampf bewähren, während die Sanitäter unter heftigem Feuer rotierten um die Verwundeten zu versorgen.

Schliesslich wurde das Ziel erreicht und der strategisch wichtige Hügel erobert. Es wurde gesammelt und ging die Bergstrasse nach Osten entlang zu einem nahe gelegenen verlassenem Stützpunkt, welcher die gesamte Stadt Galati und das Umland beherscht.

Galati
Nach kurzer Beobachtung des Geländes und Lagebesprechung der Leader wurden die Gruppen neu formiert. Aus Bravo wurde ein Reconteam bestehend aus zwei Scharfschützen, während die restlichen Männer auf die Gruppen Alpha und Charlie verteilt wurden.

Recon blieb in Position und hatte die Aufgabe inne, weitere Observation des Geländes, Feindmarkierungen und Bewegungen zu melden. Charlie und Alpha rückten nacheinander nach Norden auf ein Plateau und schliesslich in die Stadt ein. Die ganze Aktion dauerte etwa 30 Minuten.
Der Feind warf uns nur sporadisch Widerstand entgegen. Meist blieb es nur bei schlecht gezieltem Feuer auf unsere Positionen und konnte im Regelfall zügig bekämpft werden. Kaum in der Stadt angekommen und die erste Hauptstrasse abgesichert, vermeldete INTEL den Abzug aller verbliebenen Feindeinheiten aus dem Sektor.

Flugplatz
Das weitere Ziel war nun der Flugplatz bei Abdera. Ungehindert konnte sich der Trupp mithilfe seiner Fahrzeuge bis zu der genannten Stadt vorarbeiten und sammeln. Recon besetzte einen Hügel südwestlich des Flughafens, während Alpha und Bravo, nunmehr als eine ganze Gruppe, geschlossen die Hauptstrasse nach vorne verrückte.

Bereits an der ersten Kurve kam es zu einem Gefecht mit einer Vorausbateilung des Feindes, welcher sich nach kurzer Schussfolge absetzte und schliesslich ungesehen unsere Einheit flankte und von hinten angriff.
Unter Mühen wurde jedoch auch die Absicht vereitelt, und die Gruppe (nunmehr als Alpha bezeichnet) rückte weiter auf in Richtung Norden.
Währenddessen hatte Revon bereits mehrere Verbände vermeldet und einen feindlichen Panzer markiert. Ich schickte CPL Morbido mit zwei AT-Schützen auf den östlichen Hügelkamm, von wo aus das Vehikel und ein LKW erfolgreich zerstört werden konnten.

Geschlossen wurde die Position immer weiter nach vorne verlegt, die nahe gelegene Lagerhalle besetzt und mehrere Gegenangriffe zurückgeschlagen. Zuletzt wurde gemeinsam und erfolgreich eine Patroullie von etwa einem Dutzend Infanteristen gemeinsam bekämpft und zum Rückzug gezwungen.
Im Folgenden war der jedoch bereits seit einiger Zeit kritische Munitionsbestand soweit herunter, dass ein weiteres Vorgehen unmöglich. Man entschied sich bei Alpha Einstimmig das Feld zu verlassen und den Rückzug anzutreten.

Genaue Opfer- und Abschusszahlen liegen nicht vor, jedoch gehen wir davon aus, dass das feindliche Truppenkontingent stark geschwächt wurde. Die Zerstörung mehrerer Truppentransporter und LKW's dürfte ausserdem die Bewegungsmöglichkeiten der Iraner einschränken.

Gez. SGT Bronko

 

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 1 Monat
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13
 
A2-ArmA - MSO AAR 26.10.13
 
 
 
 
Die Wolken in der Ferne verkündeten schon das nahende Gewitter, während sich ein dichter Nebelschleier über das zerklüftete und hügelige Reshmaan legte.
Die Kämpfe in den letzten Tagen um das Gebiet der Städte Jabirah, Gofran und Daban wurden mit aller Härte geführt. Die takistanische Armee hatte sich bereits am Wochenende weit ins Landesinnere zurückgezogen und war nur noch mit relativ kleinen Spähtruppen in diesem Bereich unterwegs.
Nichtsdestotrotz setzten einzelne Freischärler und ganze Guerillaeinheiten den NATO-Truppen weiter zu. Am Sonntag starb ein Marine bei einem Selbstmordattentat, vier weitere fielen bei der Eroberung von Daban. Auf Seiten der Takistanis wurden etwa 50 -70 Kämpfer als Kill vermeldet.

Der gestrige Tag blieb vornehmlich ruhig. Eine kleine Aufklärungseinheit mit dem Spotter "Gottel" und dem Scharfschützen "Bronko" machten sich auf den Weg das unbesetzte Schlachtfeld der letzten Tage zu inspizieren. Über den Antennenberg zwischen Gofran und Jabirah wurde der Weg weiter nach Nordwesten forgsetzt. Immer wieder flogen Kampfjets der US-Airforce über ihre Köpfe hinweg, doch das Wetter sollte sich bald zu allen Ungunsten der stählernen Vögel entwickeln.
Nördlich von Jabirah machte das kleine Späherteam einen kurzen Halt, nachdem einer dieser Kampfjets ein vermeintlichen Ziel etwa 800m weiter Westlich mit einer Rakete beschoss...es war ein kurzer Aufflackern einer riesigen Stichflamme zu sehen, blieb dann jedoch wieder ruhig.

Die beiden entschieden sich in diese Richtung zu gehen, was sie binnen weniger Augenblicke schliesslich an den nahen Stadtrand von Daban brachte. Die Stadt schien unbesetzt, wurde nach letzten Informationen der Aufklärung jedoch von leichten Kräften des Widerstandes verteidigt.
die letzten Meldungen dazu waren widersprüchlig. Wie dem auch sei, das vornehmliche Ziel war noch nicht Daban sondern der Raketentreffer weiter westlich. Ausserdem wurde ein am Sonntag liegen gelassener und vermutlich beschädigter Dingo im Tal NW von Jabirah gesichtet.
Als sich die Männer langsamen Schrittes links an einer Hügelkuppe in Richtung Dingo entlang bewegten (Der Raketentreffer konnte nicht lokalisiert werden) tauchten vor ihnen plötzlich eine Gruppe takistanischer Infanteristen auf, die sich von der anderen Hügelseite hier entlang bewegten. Gottel rief "FEIND VORAUS" und die beiden warfen sich in den Dreck. Es dauerte nur wenige Sekunden, da bemerkte ein Feind das Scharfschützenteam und eröffnete das Feuer.
Trotzdessen der Überaschung nicht beraubt wurde zurückgeschossen...es entbrannte ein kurzer aber heftiger Schusswechsel. Der Feind warf dabei sogar eine Granate, welche nur etwa 15m vor Gottel und Bronko detonierte.
Dem ersten Gegner schoss Bronko direkt ins Gesicht, woraufhin eine hellrote Blutwolke die Luft verzierte. Zwei weitere fielen Gottels M16-Feuer zu Opfer und der scheinbar letzte Mann wurde von einer Garbe beider Waffen zersiebt.

Nach etwa 30 Sekunden war alles vorbei...was zurückblieb waren vier tote Takistanis und ein leicht verletzter Spotter.

Das Team zog sich daraufhin etwa 130m weiter zurück in Erwartung einer vielleicht doch größeren Einheit als bisher sichtbar war. Nachdem einige Minuten nichts passierte rückte man überschlagend wieder vor. Als Gottel einen Felsenstein erreichte und kurz vor der alten Position war knallte es wieder. Ein Überlebener Soldat hatte sich am Hügelende abgesetzt und ging zum Gegenangriff über. Ein einseitiger Schusswechsel, da seine Position schwer zu Orten war.
Wieder zog sich das Team zurück, diesmal hatten beide leichte Verletzung davon getragen. Im weiten Bogen zurück bis zum Ende des Hügels und dann wieder direkt nach Norden hatte man die Vermutung, den feindlichen Schützen in die Flanke zu fallen.

Nun, ganz so war es nicht, hatte sich dieser mit einer M16+m203 bewaffnete Mann noch weiter ins Tal zurückgezogen und bot nun ein wunderbares Ziel für die beiden mit Zf ausgerüsteten Waffen. Bang! Bang! Tot.

Nun schien der Weg endlich frei bis zum Dingo. Wieder überschlagend wurde bis zu dem Vehikel vorgerückt. Motor, Hülle, Bewaffnung - alles war irgendwo beschädigt, jedoch noch Funktionstüchtig. Also auf das Gefährt aufgesattelt und auf die Hügellandschaft nördlich von Daban vorgerückt. Trotz der Fahrt durch die scheinbar sicheren Hügelfalten kam man unter Feuer und musste den Dingo verlassen, welcher schliesslich solange Feuer bekam bis er ausbrannte.
Wieder einen großen Bogen zurückgehend rückte die Einheit nun von Norden an die Stadt heran. Die Sicht war nun endlich, nach mehreren Stationen die immer wieder gestört durch Bäume oder Buschwerk waren, so wie man es sich als Scharfschütze wünscht.

Nach und Nach wurden die Feindkräfte erkannt und geortet. Zuerst vermutete man eine starke motorisierte Einheit auf 4xBTR's + innen sitzender Infanterie. Doch erkannte Gottel schliesslich, dass es sich bei zwei der BTR's um die am Sonntag bei der Eroberung von Daban zerstörten Vehikel handelte.

Ohne AT-Waffen und durch die Erfolgreiche Aufklärung mit der Beendigung der Mission konfrontiert entschieden sich die beiden Männer für den Rückzug. Da der Weg über das Gebirge zu lang erschien und kein Vehikel mehr vorhanden war, schlich sich das Team an die Stadt heran und fand schliesslich ein Moped für die Flucht. In stetiger Angst vor der Entdeckung fuhr man durch das lose Geflecht aus Nadelbäumen nordseitig. Mit der Lenkung jedoch stark überfordert fuhr Bronko gegen einen Baum und man musste mit einem Platten weiter juckeln.
Am Ortsausgang schliesslich auf Hauptstrasse wechselnd stand dort an einer verlassenen Strassensperre ein BRDM, welcher mit dem Fahrzeugeigenen Bezinkanister wieder für ein paar Kilometer fahrbar gemacht wurde die beiden Soldaten schliesslich bis nach Gofran brachte, wo man aus Angst vor eigenbeschuss wieder auf ein dort stehenden ATV wechselte...Übrigens war man zu diesem Zeitpunkt schon zu dritt, da im Innenraum des BRDM's ein toter takistanischer Soldat saß.

Die Aufklärungs-Mission wurde somit erfolgreich beendet.

 

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 1 Monat
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13

A2 - MSO AAR 10.03.2013

Die Mittagssonne stand hoch am Himmel und lies die weite Wüste im Süden hell erflimmern, während der Sandstaub gleichmässig am Fusse der Berge entlangwirbelte.

Letzte Tage waren ruhig geblieben und es gab kaum Bewegungen an der nahen Front um das südliche Flugfeld. Nach der Niederlage von Kamir einige Tage zuvor begannen die alliierten Streitkräfte keine Offensiven mehr gen Norden und versuchten dagegen einen fast unsichtbaren Feind im Süden zu jagen.
Der Widerstand einzelner Rebellengruppen wurde durch ihren letzten Sieg motiviert und dementsprechend deutlich heftiger. Sprengstoffattentate, Mörserbeschuss und Heckenschützen zwangen US- und UK-Truppen wieder zur Defensive und Verkürzung der Front bis zum Flughafen.

Doch der 10.03. läutete die neue Operation Sword ein, beginnend mit einer massiven Bodenoffensive kombinierter Kräfte.
Einzelne Einsatzgruppen der Aufklärung bereiteten schon am Morgen und Vormittag alles vor und beseitigten feindliche Strassensperren und Vorposten vor Khegan.
Dann rollten die ersten Infanterieeinheiten mit Hummwv's und Unterstützung von gepanzerten Einheiten hier ein.
Es folgten leichte Scharmützel im Schleifendreieck und im Kettental, jedoch ohne eigene Verluste.

Das Ziel der Operation ist es ein Zeichen zu setzen für die Bevölkerung des Südens, dass die Alliierten noch immer da sind und noch immer die Inititative inne haben. Ausserdem sollten die Kommuikationsverbindungen des Feindes, die er in den letzten Tagen durch viele Aussenposten ausbaute, zerstört und möglichst viel Waffennachschub vernichtet werden.

Die weiteren Bewegungen wurden erst in Offar gestoppt, wo scheinbar ein Hauptlager entdeckt wurde und es zu einem schweren Gefecht kam. Ein britischer Schützenpanzer wurde ausgeschaltet, die Besatzung war sofort tot. Ein Hmmwv bekam einen RPG-Treffer ab, dabei verbrannte der MG-Schütze. Nach etwa 25 Minuten war der Kampf jedoch vorrüber und der Feind aufgerieben.
Da die hier stehende Einheit kaum noch Nachschub hatte und keine Chance auf Entsatz bestand, zog sie sich mithilfe von Beute-Jeeps über Zagreb ins Hauptlager zurück. Bei einem Feuergefecht mit einer Strassensperre starben zwei US-Soldaten im Kugelhagel.

Am Nachmittag begann dann eine Offensive gegen Zagun, die westlichste Stadt in der südlichen Zone. Ziel war ein Posten im Osten des Ortes sowie ein vermutetes Lager in eben jenem.
Zwischen Schleifendreieck und Zhagun lieferten sich die Kombatanten beider Seiten ein heftiges Gefecht, bei dem auf alliierter Seite ein Schützenpanzer samt Bestatzung zerstört wurde und ein Infanterist im Rückraum durch Friendly Fire umkam.
Ein zweiter Anlauf war dann Vorteilhafter und nötigte die Takistanis zum Rückzug.

im weiteren Verlauf wurde Zhagun unter großen Mühen erobert. Besonders nahe der Moschee ereigneten sich heftige Kämpfe. Ein Gegenangriff wurden von den US-Truppen abgewehrt, jede feindliche Bewegung schliesslich im Keim erstickt.
Zum Erschrecken aller beteiligten wurde hier eine SCUD russischer Bauart gefunden. Mit Hilfe dieses Raketenfahrzeugs lassen sich mühelos nukleare, chemische Sprengköpfe auf Reichweiten bis zu 200km weit schiessen.
Das Vehikel wurde in Beschlag genommen und unter starkem Geleitschutz zurück ins Lager gebracht.

Nach dieser erfolgreichen Aktion in Zhagun, welche keine eigenen Verluste kostete, war die Operation Sword vorübergehend zu Ende. Das Oberkommando konnte zufrieden auf eine erstarkte Kontrolle des Südens schauen und nun wieder weiter gehende Unternehmungen in Angriff nehmen.

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 1 Monat
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13

ArmA 2 Insurgency AAR - 31.01.2013

Mein Gott Walter....war das ein Abend.

Um kurz nach Acht als US-Sanitäter eingeloggt, ging es mit Morbido, Data und Joker bei Bastam gegen vereinzelte Widerstandsnester. Ziel war der Vormarsch nach Norden in Richtung Rasmaan.
Mit Morbido an meiner Seite sicherten wir das Vorgehen von Joker und Datalohr in der Nord-Stadt vom Norden her.
Als Data jedoch verletzt wurde und immer wieder zusammenbrach, rückten wir nach. In den Gehöften kam es zu regen Schusswechseln mit schwer bewaffneten Rebellen. Meine M4 war leer geschossen, weshalb ich jetzt auf eine Russen-PKM wechselte - geiles Teil! Vom Gefühl her kannste damit durch Häuserwände und Mauern schiessen. Auf jeden Fall macht das Ding richtig Palermo.

Nachdem unsere Position halbwegs gesichert war, rückten wir weiter nach Rasmaan ein. Bei dieser Stadt muss angemerkt werden, dass sie sich sehr lang zieht und eigentlich aus einem nördlichen Zentrum und südlichen Vororten zusammensetzt.
Morbido und ich lagen nun denn auf der Strasse und wirkten gegen die Feinde im Vorort, während sich Joker und Data linker Hand zum ersten Hof bewegten. Immer wieder gerieten wir unter schlecht gezieltes Feindfeuer aus den Mohnfeldern rechter Hand, so entschlossen wir uns es unseren kameraden gleich zu machen und nachzurücken.
Im Sprint gelang mir vermutlich ein neuer Weltrekord, vor allem weil ich rechts überall die Kugeln einschlugen sah.
im Gehöft angekommen wurden Joker und Data erstmal verarztet.
Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch mit Medikits und Morphium sowie Epinephrin um mich werfen! Man hats ja...

An dieser Position schlossen weitere Kräfte auf, unter anderem Relain, welcher nun mein Flügelmann wurde.
Nachdem das feindliche Waffen"lager" entdeckt und gesprengt wurde, kam es zu weiteren heftigen Strassenkämpfen, welche dazu führten, dass die gesamte Gruppe voneinander getrennt wurde. Durch das Fehlen von VHF Funkgeräten wurde es für mich und Relain unmöglich Kontakt aufzunehmen. Nur die Handquetschen waren vorhanden, jedoch schien lediglich Joker mit dem Teil rum zu rennen.
Nun, meine Flügelmann und ich sicherten die Häuserzeile des Vororts weiter in Richtung Norden und marschierten dann weiter zum Minarettgehöft.
Enzelne Schüsse waren immer wieder östlich zu orten, der oftmals tief im Gestrüpp verschanzte Feind jedoch kaum auszumachen.
Nun denn, lange Rede, kurzer Sinn, im überschlagenden Vormarsch bewegten wir uns weiter nach Norden, auf halber Strecke vor dem Ortskern von Rasmaan schwenkten wir nach Westen auf eine Parallelstrasse und observierten aus der Ferne die Millitärbaracken des Flughafens.
Keine Bewegung auszumachen - also wieder zurück zur Strasse.

Im vorsichtigen Herantasten besetzten wir das erste Gehöft auf der rechten Seite. Vom Dach die Situation begutachtend, hatten wir binnen weniger Sekunden bereits Feindkontakt, der aber schnell ausgeschaltet werden konnte.
Durch die angrezenden Gehöfte bewegten wir uns langsam weiter nach Norden. Immer wieder war Gefechtslärm aus der Stadt zu hören. Schliesslich erreichten wir das letzte Grundstück, bevor es über weite Flur bis zum Rand der Rasmaaner Innenstadt ging.
In Absprache entschlossen wir uns, gleichzeitig über das Feld zu laufen An derersten Steinmauer angekommen, waren bereits einige verdutzte Freischärler auf uns aufmerksam geworden.
Ein kurzer aber heftiger Schusswechsel weckte die gesamte Nachbarschaft auf. Relain stürzte sich Todesmutig unter meiner Deckung auf einen fallen gelassenen Koffer, der nützliche Informationen über den Verbleib der letzten Weaponcache enthielt.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Gegner irgendwo seine Visier auf uns richtet, also ging Relain zum Eingang eines nahe gelegenen Gehöftes zu und sicherte nach innen.
Ich blieb an der Steinmauer und deckte, als plötzlich lautes Ak-knattern hinter mir mich zusammen zucken lies.
Ich wurde getroffen, schrie Relain an "WEEEEEEG!" und rannte auf ihn zu und in das nun gesicherte Gehöft hinein, dabei schlugen überall Kugeln ein.

Die nächsten 60 Minuten waren ein Kampf ums Überleben. In einem Haus mit drei Zimmen verschanzend, waren wir umgeben von Unmengen Feinden. Wir waren dauernd unter Beschuss oder feuerten auf die Feinde. Zwischenzeitlich kamen Twinrix und Vidos, britische Truppen, die froh waren freundliche Gesichter zu sehen.
Aber die Lage war alles andere als Freundlich. Während die Munition immer knapper wurde, schien der Ansturm des Feindes immer heftiger zu werden.
Ein mutiger Rebellensoldat lief schaffte es sogar in unser Haus, wurde jedoch in letzter Sekunde noch von einem Gewehrlauf begrüsst.
Die BAF-Truppen rückten wieder zu ihrem Jackal ab. Relain und ich entschieden uns,die Position zu behalten und den Kampf fortzusetzen.

Ein Hoffnungsschimmer waren die KSK-Einheiten, welche durchs Fernglas bereits zu sehen waren, aber unter heftigem Feindfeuer zurückgedrängt wurden. In Anbetracht unserer Munitionssituation, entschieden wir uns weiter in Richtung Ortskern zu gehen. Auch hier trafen wir auf Morbido, Feldpost und Greni.
Aber auch diese Bekanntschaft war nicht für lange und wurde durch plötzliches Verschwinden oder dem Tod im Felde beendet.

Relain und meine Wenigkeit standen nun vor dem Marktplatz, der sich beim ersten Angang als zu gefährlich gezeigt hat. Wir besetzten ein benachbartes Haus und sicherten die Hauptstrasse. Dabei kam es stetig zu Schusswechseln, denen mindestens zwei Dutzend Feinde zum Opfer fielen. Als meine Munition dann (mal wieder) alle war, mussten wir das Risiko eingehen und uns der Hauptstrasse nähern, um von einem toten Gegner die Waffen zu ergattern.
Grade in dieser Situation hörten wir Stimmen ein paar Meter entfernt. Wieder waren es vidos und Twinrix, die sich auch bis dan Ortskern gewagt hatten.
Durch einen plötzlichen Feuerüberfall auf der Strasse wurden wir jedoch wiederauseinandergesprengt. Twinrix wurde schwer angeschossen und drohte im gegenüberliegenden Hause zu verbluten. Aber auch diese Situation wurde durch viel Glück gemeistert.

Schliesslich fanden wir deutsche KSK-Einheiten einen Häuserblock entfernt vor.

Ein toller Moment.

Endlich konnte ich meinen Medikamenten-Vorrat wieder auffrischen und den verletzten Jungs ihre Ration Medikits geben (Medikits hatte ich seit zwei Stunden nicht mehr).Wieder teilten sich alle auf, um den feindlichen Weaponcache zu finden.

...und wieder liefen wir in das Feuer sich formierender Feindverbände. Relain lief in ein Haus. Ich rief nach ihm - keine Antwort...also sprintete ich rüber, wurde dabei aber getroffen und fiel bewusstlos zu Boden. Als ich aufwachte fand ich auch gleich den leblosen Körper Relains, welcher aber nach genauer Untersuchung doch noch atmete.
Meine Arztkenntnisse an den Mann gebracht und alle Wehwehchen waren Geschichte. Die Geschichte endete schliesslich ein paar Minuten später, als wir uns auf einem Hausdach befanden und vor heftigem Feuer hinlegen mussten.

So geil.

+ 4 Stunden Einsatz
+ Kein Tot (weder ich noch Relain)
+ Ich musste 7x (!) die Hauptwaffe wechseln, weil ich keine Muni mehr hatte

Relain hat mich animiert, noch vorsichtiger vorzugehen und keine sinnlosen Risikos einzugehen. Das hat gestern Abend perfekt funktioniert. Sehr geil!

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 1 Monat
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13

ArmA 2 - Takistan Wars AAR - 13.09.2012

Mit FunkySB, DataLohr und mir wurde eine kleine Spezialeinheit zusammen gestellt, welche in finsterer Nacht den Auftrag hatte, ein feindliches Lager im Süden am Airport zu infiltrieren und einen Little Bird zu bergen.
Das Gelände senkt sich im Norden von einer langen Hügelkette herab in ein flaches Tal, in eben welchem das Flugfeld steht.

Mit einem einfachem Humvee M2 fuhren wir los und peilten eine Anhöhe nördlich des Ziels an. Die Strassen waren ruhig und leer. Unentdeckt erreichten wir also jene auf der Karte markierte Position, welche eine kilometerweite Sicht über die südlichen Ausläufer der Takistan-Mountains gewährt - wäre es jedenfalls am Tage.
Von unserem Aussichtspunkt entschieden wir uns, das schwere Gerät, welches wir im Humvee lagerten, hier aufzustellen. Es handelte sich um einen Raketenwerfer "Metris" mit Stativ, den wir nun in Richtung Flugplatz aufbauten.
Ziel war es, den feindlichen Kommandowagen mit Radiostation zu entschärfen und danach die feindlichen gepanzerten Vehikel auszuschalten.
Beim groben überschauen der feindlichen Anlage entdeckten wir etwa 1-2 Dutzend Infanteristen, 1 BTR, etwa 2 bewaffnete Jeeps und einen Flak-LKW. Alles in allem etwa die erwartete Feinddichte vor Ort.

Leider konnten wir den Kommandowagen nicht ausmachen, weswegen unsere Raketenwerfer-Stellung weiter nach Westen verlegt werden musste. Endlich hatten wir dort eine gute Position an einem Felsen gefunden und den Kommandowagen in Sicht. FunkySb lud den Werfer und ich setzte mich an den Abzug. Während ich versuchte das Ziel auszumachen und anvisierte machte uns Mutter Natur einen Strich durch die Rechnung.
Es fing an zu nieseln und der Nebel verdichtete sich - keine Sicht mehr aufs Ziel!

Also warten...einige Minuten vergingen, dann lichtete sich wieder die Sicht. Funky und Datalohr liefen in den rückwärtigen Raum in Deckung - ich zielte und schoss. Daneben!
Sofort begann der Feind auf meine Position zu schiessen. Durch das Mündungsfeuer und den Rückstrahl war ich natürlich kurzzeitig extrem gut zu sehen.
Splitter und Streifschüsse trafen mich, ich robbte schwer verletzt hinter den Felsen.
Die Lage beruhigte sich erst sehr spät, dann kamen meine Kameraden und peppelten mich wieder auf.
Versuch Nr. 2: Diesmal scheiterte es nich an wenigen Millimetern zum Ziel - die Rakete knallte volle Rohr in den Kommandowagen. Sogar ein paar Infanteristen, die anscheind den vorherigen Einschlag inspizierten, wurden ausgeschaltet.
Wieder begann ein heftiges Feuer aus allen Rohren auf meine Position. Wieder wurde ich verletzt und musste auf die Hilfe der beiden anderen Männer warten, welche ihrerseits auf eine Ende des einseitigen Feuergefechtes warteten.

Jetzt sollten die feindlichen Fahrzeuge ausgeschaltet werden, jedoch war unsere Metris dem feindlichem Beschuss zum Opfer gefallen. Wir mussten also ohne großartige AT-Waffen auskommen. Lediglich FunkySB besaß noch einen Einweg-Werfer.
Nun denn, die Lage wurde sondiert. Funky machte sich zurück zum Humvee um den Zahnriemen zu ersetzen (er ging etwa 10 Min. afk).
Datalohr und ich blieben in Position...mir fielen dann drei schwarzen Gestalten auf, welche sich auf etwa 200m unserer Position näherten.
150m - dann eröffneten wir das Feuer. Der erste fiel nieder, die anderen beiden liefen daraufhin den Berg wieder hinab...nützte ihnen nichts, mehrere Kugeln aus unseren Schallgedämpften Gewehren streckten sie nieder.

Wir zogen uns nun in Richtung Humvee zurück. Nachdem das Flugfeld aus unserer Sicht verschwand und wir die Hügelspitze überquerten, vernahmen wir nahe Motorgeräusche. Datalohr lief zur Hügelkante und wurde im gleichen Moment von heftiger Explosivmunition begrüsst. Sein Leib fiel leblos zu Boden, ich lief rückwärts und versteckte mich hinter einem Busch.
Es war eine Shilka, welche nun die Hügelkante entlangfuhr und suchend ihren Gefechtsturm drehte.
Noch ein paar Schritte und ich erreichte unseren Humvee. Das Motorgeräusch war zwischenzeitlich gefährlich nahe, aber anscheind drehte die Shilka dann ab. Die hatte unsere Witterung verloren.

Ich lief zu Datalohr und verarztete seine Wunden. Er kniete sich vor mich und sprach mit mir, wie immer mit der Waffe auf mich zielend. Ich rutschte deswegen einen halben Meter weiter nach Rechts. In Diesem Moment müssen ihm die feindlichen Soldaten in meinem Rücken aufgefallen sein, etwa 200m entfernt. "BRONKO, HINTER UNS!!" Ich drehte mich und im gleichen Moment schlugen schon die Kugeln bei uns ein.
Wir beantworteten den Feuerüberfall mit einem gezielten und Todbringenden Feuer. Nun griff der Feind auch noch hinter uns an, wir mussten in alle Richtungen schiessen.
Nach etwa einer langen, langen Minute säumten sechs tote Takistani-Kämpfer den Wüstenboden.
Ausser ein paar Streifschüssen ist uns nichts passiert.
Funky war wieder aktiv und verarztete die Wehwehchen.

Nicht viel Zeit verlierend ging es nach Süden in Richtung Flugplatz. Auf einem Gehöft kurz vor diesem, stand ein schweres MG, welches uns an der Metris zuvor arg unter Feuer nahm. Wir näherten uns dieser Position im Schutze mehrerer Bäume, immer wieder anhaltend da die südlich des Gehöfts liegende Strasse stark befahren war durch die patroullierenden Feindfahrzeuge.

Ich lief jedoch, durch Schatten und Licht schlecht sehend, ein Stück zu weit. Innerhalb einer Sekunde sah ich den MG Schützen eindrehend und eine sofort treffende Garbe auf mich verpulvernd. Ich fiel angeschossen zu Boden. Als ich wieder zu mir kam und Funky meine Wunden bandagierte, war die Situation wieder bereinigt. (Ich hatte mich im Moment des Schusses dermaßen erschrocken, dass ich in meinem PC-Sessel zusammengezuckt bin, so spannend war dieser Nachteinsatz)

Das erwähnte Gehöft wurde besetzt, draussen war viel Regung: Milizeinheiten und Jeeps tauchten mal hier, mal dort auf. Während Datalohr einen nahenden Feindkämpfer erschoss, tötete Funky eine Jeepbesatzung, welche sich uns zu sehr näherte. Wir rückten ein wenig raus und bekamen sogleich einen leichten Gegenangriff zu spüren, welcher zuerst ohne Probleme abgewehrt wurde. Dann kam jedoch der BTR und schaltete Datalohr und Funky aus. Ich sorgte mich um die erste Hilfe.
Das Fahrzeug verschwand wieder in Richtung Flughafen, welchen wir nun von Südosten her angingen. Der zaun und die Mauer hatten teilweise Löcher, welche wir nutzen um in den Bereich der Baracken zu kommen. Der Platz um den Tower schien frei, jedoch kreuzten immer noch Flak-LKW und BTR die Gegend. Immer wieder mussten wir unsere Position wechseln um nicht ins Kreuzfeuer zu geraten. In einer Sekunde der Stille sprinteten in den Tower.
Im Treppenhaus hatte man gute Sicht auf die Umgebung - so konnten Data und ich mit gezielten Schüssen den Flak-LKW Schützen ausschalten.

Der BTR war jedoch noch aktiv - und wir hatten keine AT. Also entweder den Heli sehr schnell klauen oder den LKW anhalten, Fahrer töten, die Flak besetzen und dem Schützenpanzer mal richtig in die Fresse hauen.
Es sollte aber alles kommen. Wir standen also im Tower, da meldete jemand ein Polizeiauto direkt auf uns zurasend. Die Scheinwerfer blendeten unsere Nachtsichtgeräte, die Situation war unklar. Betrunkener Zivilist, Selbstmordattentäter, feindliche Kämpfer? Datalohr machte das einzig richtige und stoppte den Wagen mit gezielten Schüssen auf die Besatzung. Das Auto stand schon 10m vor unserer Position.
Aus der Beifahrertür fiel ein Zivilist tot in den Sand. Plötzlich stolperte jedoch auch ein amerikanisch gekleideter Soldat aus der Fahrertür und brach zusammen. Ich rief meinen Kameraden zu, mir Deckung zu geben, und zog den Man in Sicherheit um ihm danach erste Hilfe zu leisten. Es war Greni. Der Funk schien nicht funktioniert zu haben.
Als wir alle wieder beisammen waren und die Situation geklärt war, konnten wir nun auf die AT-Werfer von unserem Neuzugang zugreifen. Ein Schuss auf den vorbeifahrenden BTR und unsere letzte Hürde war ausgeschaltet. Da die Rakete aus dem Towereingang geschossen wurde, hatten alle leichte Brandverletzungen abbekommen.
Einige von Süden aus den Bergen kommenden Feindeinheiten konnten noch problemlos bekämpft werden.

Data machte sich an den Heli, führte ihn sicher aus dem Hangar und stieg in die Luft. Ein herrliches Gefühl. Da nur zwei Mann Platz drinne finden würden, entschieden sich Greni, Funky und ich dazu, den vermeintlichen Polizeiwagen (es war näherbetrachtet doch ein Krankentransporter) zu nehmen und wieder zur Basis zu fahren.

Sieg!

53 tote Feinde, 10 eigene Verluste, 2 tote Zivilisten.

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 1 Monat
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13

ArmA 2 Takistan Wars AAR 06.12.2012

Nur ein kleiner Bereicht über unsere gestrigen *Trommelwirbel* Erfolge!

Mit einem kleinen Team, bestehend aus Ivan, AgWitt, Greni, DataLohr, Vidos und Bronko ging es zu allererst in den tiefsten Nordwesten. Mit Bradley und Humvee wurde das Ziel ohne größere Probleme angesteuert - ein neuer Funkturm sollte dort oben errichtet werden.

Etwa 2km vor der Stadt wurden die Befehle von Vidos ausgegeben: Team Greni und Bronko, seither im Humvee, sollten nach Westen fahren, die südwestliche Zufahrtstrasse des Ortes nehmen und sodann mit Feuerunterstützung des Bradley aus dem Süden, den Ort im Handstreich nehmen.

Hört sich doch erstmal ganz gut an, oder?

Aber natürlich gabs nen Haken: Die unbekannte Stärke des Feindes und seine Position. Also während sich meine Wenigkeit mit Greni noch im Anmarsch befand, und weit ausserhalb des Risikobereichs waren, knallt aufeinmal schweres Kaliber auf unser Fahrzeug. Ich wich nach Westen aus und gab anhand der Tracer die Position des Feindes an Greni durch. Der antwortete nicht. "GRENI, JETZT GENAU 12 UHR!!!". Keine Antwort...ich schaute hoch zum Mk19-Werfer....niemand mehr da. Er wurde getroffen und lag irgendwo hinter mir. Während meine Augen eine Deckung suchten wurde der vordere rechte Reifen zerschossen...dann traf mich eine Kugel an der Brust, ich klappte zusammen.

Benommen schnappte ich mir mein Funkgerät und schrie an den Bradley "INFANTERIE AN BRADLEY, KOMMEN!"...das Spiel ging ein paar Mal, dann meldete sich Vidos in überaschend guter Funkqualität zurück: "Ja, hier Vidos" - Greni antwortete: "Humveetrupp wurde von einem Zu23-LKW ausgeschaltet".
Umgehend kam die Antwort zurück und der Bradley setzte sich in unsere Bewegung. In diesen langen, qualvollen und ungewissen Minuten hörten Greni und ich immer wieder den Kampflärm aus Norden kommend. Unser Panzer war in einige Gefechte verwickelt, hatte aber auch den feindlichen Radioturm ausgeschaltet.

Doch es ging alles Gut. Der Bradley erreichte uns und die heilende Hand Ivans schenkte unseren Körpern wieder die nötige Kraft, um unseren glorreichen Kampf gegen den bösen, bösen Feind fortzusetzen.

Während der Trupp sammelte meldete sich auch DataLohr durch den Funk. Er hatte auf seinem Weg zum Ziel, den er erst später antrat da im Lager der Latrinendienst auf ihn wartete, ein Gefecht mit dem Feind. Sein Fahrzeug wurde stark mitgenommen und war nicht mehr steuerbar. Ungeahnt der Gefahren, sicherte er sich einen feindlichen Jeep und schleppte den Humvee mit dessen Hilfe bis zu unserer Position. Eine glanzvolle Tat - 2 Wochen kein Latrinendienst mehr!

Nun denn, der Rest war reine Formalität. Gut sichernd ging der Vormarsch nun zum Ziel. Im Dorf war kaum Widerstand und der Radioturm konnte problemlos errichtet werden. Sieg!

Gemeinsam ging es singend und jubelnd zurück zur Basis.

Doch Papa Bär hatte noch eine weitere Aufgabe für uns. Es meldeten sich Agwitt, Vidos, Datalohr und Bronko für den folgenden Auftrag: Ziel war eine hochrangige Person des Feindes, dessen Aufenthaltsort durch Spionagebericht bekannt war. Er sollte sterben. Nun gut, probieren wir es als Sniperteam.

AgWitt - Sniper
Bronko - Spotter
DataLohr - Supportmedic
Vidos - Support-AT

Mit dem Heli flogen wir das Ziel an. Eigentlich wollten wir im Schutz eines Berges südlich landen, aber Vidos bemerkte Gewehrfeuer, dass am Heli vorbeizischte, und wir setzten weiter im Osten ab. Kaum abgesetzt machte es auf einmal KRABUMM, AG fiel schwer verwundet zu Boden, bei mir wurden die Beine heftig in Mitleidenschaft gezogen. Irgendwas oder irgendjemand hatte den Heli mit einem Schuss erledigt.
Schnell leckten wir unsere Wunden und setzten uns nach Norden ab. Was den Heli getroffen hat, konnte nie beantwortet werden.

Wie dem auch sei, nach einem langen und erschöpfenden Marsch näherten wir uns endlich der Zielstadt. An einem Hügelgrat östlich legten wir uns in Bewegung. Das Dorf war gesichert durch mindestens zwei Dutzend Miliz- und reguläre Kräfte sowie drei bewaffnete Jeeps, ein BRDM und ein BMP.
Ein Eindrigen war also so gut wie unmöglich, wir mussten es von hier erledigen.

Beim scannen des Ortes entdeckte Bronko dann das vermeintliche Ziel. In einem Bus in einem Innenhof, auf der anderen Seite der Stadt saßen mehrere behelmte Soldaten und darunter ein Mann ohne Helm. Er hatte eine grüne oder braune Jacke an und wohl ein Cappie. Aufgrund der wagen Informationen des Geheimdienstes verließen wir uns darauf, dass er es ist. Er musste es sein!

Das Sniperteam (AG/Bronko) verblieb in Stellung und beobachtete die Szenerie. Vidos und Data setzten sich derweil weiter nach Norden ab und besetzten die Häuser eines Gehöftes weiter draussen. Hier kam es jedoch schon frühzeitig zu einem Feuergefecht, was nun das Sniperteam die Initative gab:

"Ag, 495m, Wind -0,17, hast Du das Ziel?"
"Ja"
"Okay, Wind -0,12...FEUER!!!"

Es knallte. Ich schaute durch mein Entfernungsmesser...der Soldat vor dem Ziel klappte zusammen: "AG, NOCH MAL, FEUER!" Zwei weitere Salven gingen auf den Feind nieder...die letztere traf, das Subjekt der Begierde sank blutend in seinem Sitz nieder.

War er es nun? Wir wussten es immer noch nicht. Während wir weiter die Situation beobachteten, kämpfte Data einen Überlebenskampf, umzingelt von mindestens einem halben Dutzend Feinden. Vidos war tödlich verwundet worden und nun begann der Gegner auch die Sniper unter Feuer zu nehmen. Ein kurzes Geplänkel, und auch jene beiden fielen blutend zu Boden.

Wenige Minuten später wurde im Hautlager der Sieg gefeiert! Die Mission wurde als erfolgreich anerkannt.

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 1 Monat
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13

ArmA 2  AAR (Unvollständig, weiter unten fehlt mitten drin Text..wurde nicht korrekt kopiert)

 

Am Horizont neigte sich die Sonne, die Wellen im Wasser flachten langsam ab. Eine frische Brise brachten den salzigen Duft des Meeres an Land, während die langen Bäume an der Küstenstrasse harmonisch wankten.

Eine Szene wie im Bilderbuch.

 

Einführung

Eine kleine deutsche Spezialeinheit unter der Führung von Hauptmann Bronko landete am frühen Abend am Strand von Isola de Caprici. Sie hatten lediglich ein Ziel: Tötung des "Butchers".
Dieser nur anhand eines Fotos bekannte Mann war Drahtzieher zahlreicher Anschläge im Kaukasus unter der Flagge südrussischer Separatisten.
Um ihn sammelte er sich eine Privatarmee aus Söldnern, ehemaligen Agenten und anderen Spezialeinheiten. Aus der Bevölkerung der Insel rekrutierte er sich fanatische Milizionäre und baute die gesamte Landmasse in ein System aus Kasernen, Camps und Stellungen um.
Einzig die Stadt Caprici im Osten war noch weitgehend zivil genutzt.

Die deutsche Einheit war aufgrund ihres als schnell betrachtetem Einsatz nur leicht ausgerüstet. Zu den Mitgliedern zählten neben dem Hauptmann noch die Soldaten Morbido, Feldpost, Greni, AgWitt, DataLohr, VidosQ und Ivan.

Kapitel I: Herrliche Uferpromenade

Da der Aufenthaltsort des Butchers unklar war und eine vorher eingesetzte Spezialeinheit im Süden gescheitert war, entschied sich Hpt. Bronko die Hauptstadt Caprici zuerst anzugehen.
Sie lag nur etwa ein Kilometer westlich der Landeposition und bestand hauptsächlich aus alten Lehmhütten, auf mehreren Anhöhen erbaut, und einem großen Verladehafen.

Die Einheit bewegte sich entland des Strandes in Richtung der Hafenmauer. Linker Hand waren sie geschützt durch einen hohen Erdwall, welcher auf die Hauptstrasse zulief.
Die Männer sammelten sich an der Mauer und waren grade begriffen in die Stadt einzudringen, als plötzlich das Feuer aus Richtung der Lehmhütten eröffnet wurde. Der Feind war schwer zu sehen, und es entbrannte ein wildes Gefecht zwischen Ufer und der langen, mehrstöckigen Häuserzeile.

Am Hang wurde ein Mann der Spezialeinheit tödlich am Kopf getroffen, der Rest der Gruppe kämpfte jedoch unermüdlich weiter. Mehrere Milizeinheiten wurden ausgeschaltet und ein Vordringen auf die Hauptstrasse vorbereitet.
Aber auch dort musste das Feuergefecht mit einem fast unsichtbaren feind weitergeführt werden.
Zu alledem befanden sich viele Zivilisten auf der Strasse und machten es schwer, Freund und Feind auseinander zu halten.
Von Balkonen und Terrassen, Dächern und Steinmauern unter Beschuss, war das Vordringen nur sehr stockend möglich. Schliesslich, und unter dem Verlust von drei Männern, konnte sich die Gruppe weiter nach Norden bewegen.
Hier eröffnete sich eine unübersichtliche Situation, da die Häuserreihe endete und linker Hand ein steiler Hang zur Paralellstrasse hinauf führte.
Immer wieder knallten die Kugeln der meist mit Ak47-Gewehren ausgerüsteten Freischärler in die Reihen der Deutschen.
Zwar konnten viele Ziele ausgeschaltet werden, aber da der Beschuss nicht zu enden schien und nicht alle Feuerquellen zweifelsfrei identifiziert wurden, entschloss Hpt. Bronko, seine Kräfte wieder im rückwärtigen Raum zu sammeln und zuerst einmal die Oberstadt mit ihren vielen Häusern zu besetzen.
Die Situation da unten war zu unübersichtlich und die Gefahr des Angriffs von mehreren Seiten zu hoch.

Kapitel II: Eine belebte Stadt

Die Gruppe sammelte sich an einer Waffenkiste am südlichen Stadteingang. Der Kampf sollte weiter gehen.
Die Oberstadt wurde Haus für Haus angegangen, dabei kam es mehrmals zu Gefechten mit scheinbar auch regulären Truppen. Doch konnte der geringe Widerstand recht schnell beseitigt werden. Ein paar Meter weiter nördlich stand der Trupp nun an einer perfekten Position um die Szene zu überblicken, aus der sie sich vorher zuück ziehen musste.
Aus Hafen-Bereich und einer Fabrikanlage im westlichen Vorort kam jedoch immer wieder vereinzeltes Feuer. Es war unglaublich schwer die Schützen auszumachen.
Zu allem Übel kreuzte im Nordwesten eine Shilka, welche bisher aber noch passiv blieb.

Drei Versuche, das gepanzerte Vehikel mit Raketen auszuschalten schlugen fehl. Bronko lies seine Männer sammeln, um das weitere Vorgehen zu planen, dann knallten plötzlich Explisivgeschosse und ihre Stellung.
Die Shilka hatte nun endlich das Blut der Angreifer gewettert und begann mit einem gut gezieltem und schonungslosen Beschuss. Es gab mindestens vier Ausfälle, die erst wieder aufgefrischt werden mussten.
Während nur der Soldat Feldpost in einem Haus die Stellung hielt, nahte das feindliche Fahrzeug bis auf Höhe der eben besetzten Stellung und spuckte weiter Feuer auf die Umgebung. Dann, als ob der Hund genug gespielt hatte, zog sich die Shilka wieder nach Nordwesten zurück.

Der Verband sammelte sich erneut, die Situation schien halbwegs befriedet.
 

Kapitel III: Die Vorortidylle

Vom Stadtrand ging es nun an der Fabrikanlage vorbei in einem westlich gelegenen Vorort. Anhand der vielen Villen in diesem Sektor war die Mutmaßung berechtigt, dass sich der "Butcher" hier aufhalten könnte - wenn er nicht schon vor dem etwa 1-Stündigen Gefechtslärm das weite Gesucht hat.

Die Männer sammelten sich und gingen an der abgrenzenden Stadtmauer entlang in Richtung Westen. Die erste Villa wurde von Datalohr, Feldpost und Morbido gesichert. Während dieser Aktion bemerkte der Soldat Ivan eine Bewegung im Südwesten. Es handelte sich um einen Flak- und einen Katyusha-LKW, welche sich bedrohlich der Position des Trupps näherten. Bronko lies seine Männer die Villa besetzen und in Position gehen. Auf seinen Befehl, als der feindliche Konvoi in etwa 400m Reichweite lag, wurde das Feuer eröffnet. Der Flak-LKW blieb stehen, Besatzung schien ausgeschaltet worden sein, doch bewegte sich der Katyusha-Wagen immer noch weiter in Richtung norden ausserhalb des Sichtsbereiches.
Trotzdessen muss er aufgrund des immensen Beschuss schwer getroffen worden sein. Sein Motorgeräusch lies vermuten, dass er sich um den Ort herum bewegen wollte. Die Soldaten auf dem Dach gingen in Stellung...dramatische Sekunden der Ungewissheit. Greni meldete zudem ein weiteres Fahrgeräusch aus eben gleicher Richtung.

Dann der Ruf: "DIE SHILKA STEHT VOR DER VILLA!". Das uns vormals übel zusetzende Fahrzeug hatte sich auf der Nordseite der Villa vor den Katyusha gesetzt und drohte unsere Stellung zu bombardieren. Aus einem unerfindlichen Grund jedoch, vermutlich war es der Schaden eines Raketentreffers zuvor, verlor die Besatzung die Nerven und sprang hinaus. Sofort ergriffen die Deutschen die Chance und schossen aus allen Rohren auf den Feind. Der Katyusha begann zu brennen, die Besatzung beider Fahrzeuge wurde nach und nach aufgerieben. Es war ein Blutbad - und Rache für die Verluste zuvor.
Nachdem die Situation unter Kontrolle schien, machte sich Ivan daran die Shilka zu untersuchen. Sie schien intakt, und so setzte er sich mit VidosQ in das Fahrzeug und ermöglichte dem Trupp eine deutlich größere Feuerpräsenz und Bewegungsfreiheit.

Die Villa wurde verlassen und auf der Strasse gesammelt. Dann ging es weiter in den Vorort hinein. An einer Strassenkreuzung, wo die so schützende Mauer endete, machten mehrere Heckenschützen dem Trupp arg zu schaffen. Die Shilka konnte aufgrund der hohen Zivilistendichte kaum wirken, und so begann ein verlustreicher Kampf um wenige Häuser. Auf der Strasse lagen bereits drei Tote der Deutschen, bis ein offensives Vorgehen um die linke Flanke des Feindes Abhilfe verschafte und die Milizkräfte ausschaltete.
Das Gebiet wurde großflächig untersucht, immer mithilfe der Shilka als Deckung.

Im Anschluss ging es zur vorher umgangenen Fabrik, wo jedoch keine Feindräsenz mehr aufwartete. Schliesslich wurde der Hafen im Schnelldurchlauf genommen. Keine größeren Hindernisse warteten hier auf. Kasernen und Hangar, Verladebereiche und andere Gebäude waren sauber.

Der Trupp, seit langem wieder vollzählig, sammelte sich.

 

Kapitel IV: Burgromantik

Nächtes Ziel war eine Festungs- und Burganlage im Nordosten. Auf Soldat Grenis Idee hin, nahm der Trupp einen sowejtischen LKW und bewegte sich aus der Hafenanlage den Feldweg entlang zum Zielpunkt. Die Shilka bewegte sich dabei immer in sicherem Abstand voraus und scante die Bereich ringsherum. Etwa 350m vor der Burg setzte die Infanterie ab und bewegte sich zumTor, sicht gefolgt von der Shilka.
Im ersten Augenblick schien der Vorhof unbesetzt, als sich plötzlich schwarze Gestalten aus dem Tor zum Bergfried schiessend in unsere Richtung bewegten. Kugeln knallten gegen die alten Burgmauern, ein reger Schusswechsel entwickelte sich.
Bronko lies darauf hin die Shilka wütend feuernd ins Tor fahren, gefolgt von der Infanterie. Der Feind, überrascht vom plötzlichen Auftauchen des Vehikels, wurde in den inneren Hofbereich zurückgedrängt. Hier wurde auch wieder das gleiche Spiel begonnen - Shilka setzte vor und Infanterie rückte in ihrer Deckung nach.
Doch war der Widerstand hier deutlich geringer, was den Feind jedoch nicht daran hinderte Soldat DataLohr tödlich zu verwunden. Jeder Versuch auf Wiederbelebung schlug fehl, ein herber Verlust.

Mit Pistole im Anschlag und Taschenlampe an sicherte Bronko, gefolgt von seinen Männern, die beiden großen Türme. Weder Feinde noch irgweder Nachschub konnte sicher gestellt werden. Die Burg war sicher.
Aufgrund der extremen Dunkelheit in diesem Gemäuer wurde der Hauptmann jedoch schwer verletzt, als er eine Treppe herunterfiel - notdürfte musste er zum Strand gebracht und dort mit Medikamenten behandelt werden. Es dauerte jedoch nur kurze Zeit, bis er wieder auf den Beinen war.
Während seiner Abwesenheit schien die Truppe den Versuch zu starten, das nächste Zielobjekt im Westen anzugehen. Dabei kam es wohl zu einem Feuergefecht, was die gesamte Infanterie ausschaltete. Erst nördlich von Caprici konnten erneute Reserven wieder gesammelt und der Kampf wieder aufgenommen werden.

 

Kapitel V: Landfrieden

Das Objekt der Begierde war nun ein beschauliches Bergdorf, unweit der zuvor gesicherten Burg. Vom eben erwähnten Bereitschaftsraum marschierten die ermüdeten Krieger nun nach Norden, gefolgt von der nun sehr erfahrenen Shilkabesatzung. Die Südseite des Ortes schien unverteidigt, und so kamen die Männer ohne Probleme bis zum ersten Haus.
Die Shilka wurde nah herangezogen und fuhr fast bis zur Strasse heran. Beim weiteren Vormarsch der Infanterie kam es zu erneuten Feuergefechten mit den Caprici-Partisanen, welche sich hier, numerisch in kleiner Zahl, versammelten.
Haus um Haus wurde angegangen, kein Raum ausgelassen. Unsere mechanisierte Einheit fuhr bis zum Westausgang und eleminierte dort eine aufwartende Alarmeinheit des Feindes. Immer wieder schellten Schüsse durch die dunkle Nacht und die Strassen des Ortes. Nach wenigen Minuten jedoch, nachdem Morbido und Datalohr sowie Feldpost und Bronko in Zweierteams alles absuchten, schien die Gefahr gebannt. Dein guter Erfolg, einzig durch den Verlust von Soldat Greni geschmählert, wurde hier errungen.

Die Männer fühlten sich gut, die Moral war hoch.

Von der nahegelenen Burgruine wurde wieder ein Transport-LKW herangeschaft und alles bereit gemacht, das letzte Ziel des Nordens anzugehen - eine weitere Fort oder Burgposition, so lies es die Karte der Insel vermuten.

 

Kapitel VI: Eine Fahrt auf dem Lande

Datalohr stellte sich als Fahrer des LKW'S bereit und nachdem alle Infanteristen aufgesessen waren, fuhr die kleine Kolonne mit Shika in Führung über die Strasse aus dem Dorf hinaus zum letzten Objekt.
Der nächtliche Himmel lies genug Licht, um auch ohne Nachtsichtgerät genug zu sehen, und so erstrahlte vor uns eine Landschaft wie man sie aus Propekten der Toskana oder anderen Südeuropäischen Regionen kennt. Angenehm kühler Wind und trotzdem noch warme Temperaturen liessen die Männer hinten auf dem LKW kurz die Strapazen der letzten drei Stunden vergessen.

Viele Männer waren bisher verwundet worden oder gefallen, doch die jetzige Kerntruppe schien ein perfektes Zusammenspiel der kombinierten Waffengattung offenbaren. Heraus aus der Hölle von Caprici waren die letzten Aktionen deutlich geölter von statten gegangen. Die Männer hatten sich an einander und dem Hauptmann gewöhnt, die Moral war trotz der ganzen Strapazen und Entberhungen hoch - das letzte Ziel nahte...alle hofften, bald wieder das Boot in Richtung Heimat besteigen zu dürfen. Auf halbem Wege kam eine kleine Siedlung, welche jedoch unbesetzt war. Trotz allem wurden die Männer abgesetzt und sicherten die Hauptstrasse. Dann ging es weiter nach Norden durch leicht bewaldetes Gebiet und üppige Felder. Nach mehn as
Nach mehreren Kurven zog die Shilka-Crew die Geschwindigkeit an und setzte sich etwa 300m vor den LKW. Die idylische Ruhe wurde plötzlich durch knallen mehrerer Explosionen zerstört. Unser gepanzertes Fahrzeug schien in einen Hinterhalt geraten, Ivan meldete den Verlust des Fahrzeuges und Tod des Fahrers VidosQ. Bronko lies daraufhin alle Männer absteigen und schnell in Deckung gehen.
Das letzte was der Hauptmann sah waren die Staubaufwirblungen eines feindliches Fahrzeuges, östlich und sehr nah der Strasse...dann riss ihn eine Granate um. Es wurde schwarz, die Stimmen der anderen verblichen im Funkgerät, Stille und und Kälte kehrten in seinen Körper.

.

.

Bewusstlos geworden kam er erst wieder auf einem Krankenbett zu sich - umringt von russischen Ärzten und Soldaten.

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 1 Monat
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13

ArmA 2 Takistan Wars AAR - 26.11.2012

Takistan Wars - heftige Kämpfe begleiten unsere Truppen seit mehreren Tagen. Stationiert im Zentralen Hochland, sind unsere bisherigen Aufklärungsbemühungen und Begegnungen mit dem Feind eher suboptimal verlaufen.

Am gestrigen Tage wurde uns eine Mission mit dem Ziel übermittelt, eine feindliche Fabrik am nördlichen Flughafen zu zerstören. Der Soldat DataLohr übernahm die Führung und gab uns die Details durch. Während ein Bradley (DataLohr/KaFu/Morbido)mit ihm als Kommandeur im Osten des Ziels in Warteposition ging, wurde eine weiteres leicht motorisiertes Humvee-Aufklärungsteam (Relain/Greni/Bronko) über die Wüstenstrassen Südwestlich geschickt. Ziel war eine Umgehung des Angriffssektors.
Im Hinterland wartete unsere schwere Artillerie (AGWitt/Twinrix/VidosQ) auf Befehle.

Die Sonne stand hoch am Himmel und das einzige sichtbare in der Wüste war der Staub, aufgewirbelt vom Humvee des Aufklärungsteam. Kurz vor einer kleinen Anhöhe erblickten wir plötzlich einen feindlichen Panzer, etwa 400m von uns entfernt. Relain als Fahrer setzte den Humvee schnell zurück in Deckung, während Greni und Bronko eine geschützte Spähposition hinter einem Wrack suchten. Der nun erkannte T-55 hatte bereits zwei Granaten auf uns geschossen, die aber viel zu hoch flogen und irgendwo im Niemandsland landeten. Bronko versuchte per GIISoaflam die GPS-Daten des Panzers für die Artillerie zu ermitteln.
Kurz nachdem diese erhalten wurden, bewegte sich dieser jedoch nach Süden ausser Reichweite.

"Das ist unsere Chance" rief Greni, und wir sprangen wieder in den Humvee. Relain gab Fersengeld und fuhre die Sandstrasse mit Vollgas entlang. Der T-55 war ausser Sichtweite, zu unserem Glück.
Nach kurzer Wegstrecke erreichten wir schliesslich eine Position im NW des Airfields. Über einige Entfernung wurden feindliche Bodentruppen ausgemacht, vornehmlich Infanterie und ein bewaffneter Jeep. Wieder ermittelte Bronko die ungefähre GPS-Position des Feindes und übermittelte diese an die Artillerie. Zwei Minuten später schlugen mehrere Clustergranaten in 10 Salven und weit gestreut auf das Airfield. Verluste waren nicht auszumachen, nach späteren Berichten hat es aber mindestens ein Dutzend Männer der regulären Takistani-Armee getroffen. Von Verwundeten nicht zu sprechen.
Der Bradley preschte danach vor und schoss auf die Fabrikanlage...die Treffer waren wirkungsvoll und ersparten uns ein vorgehen bis zum Zielobjekt und weitere Verluste. Die Mission war erfolgreich. Jetzt stand nur noch der Rückweg auf dem Plan, welchen wir aus Sorge vor dem T-55 nun direkt am Airfield vorbei vollzogen.
Unser Bradley wurde auf seinem Rückweg zur Haupstrasse noch von etwas getroffen, was das Besatzungsmitglied KaFu tötete. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Situation bereits aufgeklärt wurde.

Nun, Humvee und Bradley trafen sich wieder auf der Hauptstrasse und fuhren nach Süden zur Basis. Nur eta 1,5km vor dieser, an einer im Ort gelegenen Steilstrasse, kam es zum Aufeinandertreffen mit einem BMP. Beide Seiten schossen, der Feind versuchte sich schliesslich abzusetzen, wurde jedoch von der AT-Rakete eines abgesessenen Bradleymitglieds zerstört. Die Männer unseres Panzers wurden danach aufgrund leichter Verwundungen von Bronko bandagiert und das Fahrzeug repariert.

Schon wollte der Konvoi weiter nach Hause, als ein bewaffneter LKW im Westen gemeldet wurde...Schüsse peitschten durch die Luft, doch konnte sich der Feind hinter einen Hügel zurück ziehen.
Einen Moment noch warteten wir, dann wurde wieder etwas gesehen, aus eben jener richtung, in die der LKW verschwand...ich besetzte das Humvee-MG und schoss mehrere Garben in die Richtung, konnte jedoch durch die Strassensäumenden Baumkronen kaum was genaues erkennen...plötzlich rief Greni: "DAS IST NICHT DER LKW, DAS IST NE VERDAMMTE SHILKA!!". Ich sprang sofort vom Geschütz und suchte Schutz in einem nahen Gemäuer.
Die hochkalibrige Sprengmunition unseres unerwartet aufgetauchten Gegner flog über die Strasse. Grade wollte Bronko Relain anbieten, ein nahes merhstöckiges Haus zu besetzen, um von dort eine genauere Übersicht zu haben, als Sekunden später eben jenes Haus von meheren Feindgarben völlig zerstört wurde. Glück gehabt.
Der Bradley befand sich nun im kampf mit einem überlegenen Gegner...eine ganze Weile schien die Situation völlig konfus. Während die Infanterie im Gemäuer festsaß und nur das geratter der Kanonen vernahm, konnte sich unsere Bradley-Mannschaft als überlegen zeigen und den Feind schliesslich vernichten.

Wieder wurde schnell ärztliche und technische Hilfe an den Mann gebracht. Dann ging es endlich ohne weiteren Widerstand zur Basis. Dort erwartete uns die Artilleriemannschaft sehnsüchtig, welche ja unweit des letzten Gefechts den gesamten Kampflärm mitkriegte, ohne jedoch Funkkontakt aufbauen zu können um den Status abzufragen.

------------

Die Männer erholten sich und machten sich für den nächsten Auftrag bereit. Ziel war ein feindliches Nachscubdepot, vermutlich Benzinlager, im weiten Westen des Hochlandes.

------------

Twinrix übernahm die Führung unserer etwa 10-Kopf starken Einheit. Diesmal wollten wir das Ziel mit Helikotper erreichen - Risikoreich aber Notwenig, denkt man daran, dass der lange Weg zum Ziel nach letzten Informationen stark vermint war.

Nachdem die Gruppe in Alpha- und Bravo-Zug eingeteilt wurde, ging es zum Ziel. Der Flug war schön, auch wenn die Landschaft sehr monoton ist. Die Höhenluft machte Greni schläfrig, sodass sein Kopf immer wieder in den Schal nickte. Die anderen Soldaten unterhielten sich munter über dies und das. Keiner ahnte, was dort auf ihn zukommen würde. Keiner!

Kurz vor der Landezone gabes bereits einzelnes Gewehrfeuer auf unseren Uh60...DataLohr, nunmehr Pilot, machte jedoch einen guten Job und kriegte uns sich auf den Boden. Dort wurden wir beim aussteigen bereits unter leichtes Feuer genommen. Relain wurde angeschossen, konnte jedoch wieder kampfbereit gemacht werden.
Die Männer nutzen die nahen Bäume, Wurzeln und Büsche als Deckung und bekämpften den Feind. Als das Feuer schliesslich verstummte, sammelten wir uns bei Twinrix.
Ein weiterer Gegenagriff mit zwei Fahrzeugen wurde zurückgeschlagen.

Nun wurden die Zugführer eingewiesen. Bravosquad sollte sich an der Südstrassen entlang bewegen, während Alpha über das Gelände in Richtung Zielstadt marschierte.

Schon nach wenigen hundert Metern begann ein heftiges Gefecht bei Alpha. Feindliche T-55-Panzer griffen an, gefolgt von Infanterie. Ich kann über die Lage bei Alpha nicht viel sagen, nur dass der Funkkontakt nach wenigen Minuten abbrach...der ganze zug schien aufgerieben...was war passiert?

Bravo zog weiter nach Westen und nutzte einen Felsen als Stellung. Nachdem Alpha aufgerieben wurde, konzentrierte sich der Feind auf uns. Heftiges Feuer, gefolgt von starken Infanterieangriffen ging auf unsere Position hinab. Die Männer verteidigten sich verbissen. Ab und zu kamen Hilfe schreie von Alpha durch den Funk...es waren noch leute am Leben!
Eingekesselt und unter nicht endenwollendem Feuer konnten wir uns jedoch nicht bewegen. eine Granate verletzte alle Männer, Greni starb. Vidos konnte uns jedoch wieder aufpeppeln.

Weitere Angriffe! Die Lage schien Hoffnungslos.

Als sich das Feuer schliesslich für einen Moment legte, versuchten wir über die Strasse wieder den Rückweg anzutreten. Doch nach wenigen Metern begann wieder das Gewehrfeuer aus mehreren Richtungen.
Ohne Deckung und Orientierung sanken wieder zusammen. Jeder Versuch, uns irgendwie da raus zu kriegen schlug Fehl - der Feind schien von überall her zuschiessen.

Dann verstummte der Lärm, der Rauch verzog sich. Neben unzähligen toten Widerstandskämpfern der Takistani säumten nun auch die letzten drei Männer der Operationseinheit die Strasse. Die Schlacht war vorrüber.

Keiner der vormals im Helikopter scherzenden und lachenden Männer überlebte das Gemetzel.

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 1 Monat
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13

ArmA 2 AAR Patrol Ops - 22.11.2012

Schwierige Aufträge warteten mal wieder auf das kleine Truppenkontinent der US-Armee, stationiert auf einem Airfield im Süden Takistans.

Die erste Mission beinhaltete die Aufklärung eines Nachschubdepots im Zentrum Takistans, nur wenige Kilometer nördlich der US-Garnision.
Colonnel Greni war befehlshabener Offizier und stellte aus den verfügbaren Truppen einen schlagkräftigen Konvoi zusammen.
Das erste Fahrzeug dieser Kolonne war ein Humvee mit Mk19-Granatwerfer, gefolgt von einem MG- und einem TOW-Humvee. Zuletzt folgte das gepanzerte MHQ-Fahrzeug.

Nach der Ausfahrt aus dem Camp ging es über die Hauptstrasse in Richtung Westen. Bereits kurz vor der ersten Abbiegung kam es jedoch zu einem unerwarteten und tragischem Zwischenstopp, da das Führungsfahrzeug und seine Besatzung von einer Sprengfalle sprichwörtlich zerissen wurde.
Sofort wurde ein neuer Mk19 herangeschafft, und die Fahrt nach Sicherstellung der Strasse, fortgesetzt. Weiter ging es nun nach Norden, und nach einer Weile Fahrt erreichte der Trupp die Höhe 2480, von wo aus man gute Sicht ins westliche Tal hatte.
Colonnel Greni befahl die Weiterfahrt querfeldein und Bergab.
Eine folgenschwere Entscheidung, denn ein Humvee setzte sich kurz nach losfahrt gegen einen Felsen, und musste mühsam und durch Schubhilfe des MHQ's aus seiner Situation befreit werden.

Nachdem dieses problem bewältigt wurde, führte uns der Weg schliesslich bis kurz vor die vermeintliche Zielstadt.
MHQ wurde bereitgestellt und die freigewordene Infanterie machte sich daran, als Aufklärer zu fungieren. Die Humvees rückten gestaffelt hinterher.
Der Ort schien unbesetzt, und die Einheit machte sich daran, die westlich gelegene Kaserne zu besetzen. Die Fahrzeuge wurden abgestellt und die Infanterie begann, die nördliche Hügellinie hinaufzusteigen.
Schliesslich wurde das feindliche Naschubdepot entdeckt, welches sich auf einem parralell liegendem Hügelgrat befand. Col. Greni lies seine Jungs eingraben und in Position gehen. Nachrückende Verstärkung holte den Mk19-Granatwerfer heran und begab sich in eine vorteilhafte Position kurz hinter der Infanterie.

Der Feind bestand aus etwa 3 Gruppen, ca. 20-25 Mann, welche sich in perfekter Position am Südhang des Hügels befanden. Unser Feuer auf die überaschten Truppen war verheerend. Binnen weniger Minuten war jeglicher widerstand gebrochen, der Hügelhang voller Leichen und hinter dem Versorgungslager qualmte eine dicke schwarze rauchwolke gen Himmel.

Aber auch wir hatten einige Ausfälle zu beklagen, sodass nur ein kleiner Trupp den Berg angreifen konnte und dein Feind schliesslich ohne große Gegenwehr zurückwarf. Der Mk19 blieb noch in Stellung und vereitelte einen feindlichen Gegenangriff aus dem Norden kommend. Ansonsten war die Mission nach Sprengung der feindlichen Kraftstoffreserven erfolgreich.

Auf dem Rückweg zum MHQ wurden ankommende Verstärkungen eingesammelt. Da der Verband mit dem Verlust Grenis Kopflos war, verantwortete sich Bronko als zeitweiligen Stellvertreter. Der Konvoi erreichte den MHQ, sammelte sich, und setzte sich schliesslich in Richtung Westen zum nächsten Ziel in Bewegung. Über Bastum nach Süden verlaufend sollten wir eine Ortschaft auskundschaften, welche ein größeres Depot zu beherbergen schien. Kurz nach der Abfahrt wurde das Führungsfahrzeug, wieder einmal der Mk19-Humvee, von einer Mine erwischt. Während es Bronko noch schaffte das Fahrzeug zu verlassen, wurde der Fahrer Feldpost jedoch tödlich verletzt. Das Fahrzeug ging in Flammen. In dieser Situation der Überaschung kam die Meldung, dass ein Helikopter gegen unsere Position flog...aufgrund der starken Westsonne und dunstiger Luftverhältnisse konnte das Fluggerät nicht eindeutig identifiziert werden. Es folgten Schüsse aus der starken Humvee-MG, und der Heli stürzte nahe unserer Position ab.

Schliesslich wurde festzgestellt, dass der Pilot ein hochrangiger Offizier war, der die Führung des Konvois übernehmen wollte. Die Unfallstelle wurde schnell mit Dreck zugeschaufelt. Man war sich nach kurzem Gespräch einig, dass der Hubschrauber durch eine Boden-Luft-Rakete der Takistani getroffen wurde.

Der Weg ging weiter über Bastum nach Süden, immer die Angst im Nacken, auf eine Mine oder IED zu fahren. Kurz vor der Zielstadt wurde wieder der MHQ aufgestellt, und die Infanterie setzte sich mit den beiden verbliebenen Humvees in Bewegung.
Der Nordteil der Stadt schien unbesetzt, auch hatte sich der geheimdienst mit der Zielmarkierung verschätzt. Durch das wachsame Auge einiger Infanteristen konnte jedoch ein feindliches lager im Süden ausgemacht werden, gelegen auf einem Plateau.
Der TOW-Humvee ging in Bereitschaft, zielend auf das am Hang des Depots fahrende Material der takistani. Darunter ein M113 und zwei bewaffnete Jeeps.
die Infanterie, jetzt nur noch 4 Mann, rückte unterdessen in den Südteil der Stadt ein und näherte sich der feindlichen Kräfte. Noch war die Lage ruhig, noch schien niemand entdeckt. Dann fiel ein Schuss, schnell ertönten die Befehle durch das Radio: TOW ANGRIFF! MG-HUMVEE IN POSITION!

Explosionen, Krawall, das rattern der MG's. Die Infanterie rückte bis auf eine Felsenlinie vor, es gab Schusswechsel mit Infanterieinheiten auf der Weststrasse, ein Jeep preschte gegen die Position unseres MG-Humvees vor. Die Situation wurde immer unübersichtlicher. Twinrix hatte als Sanitäter alle Hände voll zutun, die Männer am rand der Felsen wieder zusammen zu flicken.

Der TOW-Humvee schien ausgefallen, vom gleichen Typ mit MG kam auch keine Meldung mehr. Bronko wurde schwer angeschossen und krabelte benommen umher, auf der Suche nach Twinrix. Nachdem ihm dieser wieder auf die Beine half und die letzte Spritze geben wollte, knallte es laut. Dann wurde es schwarz....

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Seiten