[[Missionsanfrage]] [TvT] [RP] BLUTRACHE

20 Beiträge / 0 neu
Letzter Beitrag
Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 9 Monate 2 Wochen
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13
[[Missionsanfrage]] [TvT] [RP] BLUTRACHE

Missionsbauer: Wird hiermit gesucht
Map: Chernarus
Spieleranzahl: 26+
Benötigte Mods: ...

 

Achtung, hatte keine Zeit das ganze noch mal zu überfliegen. Rechtschreibfehler und etwaige Sinnfehler werden später ausgemergelt.


Provinz Chernarus, Tschorgia - 1996
Seit nunmehr vier Jahren bekämpfen sich die kommunistischen Nartaw-Sezessionisten und die nach dem Zerfall des Warschauer Pakts gegründete sozialistische Regierung unter Roman Krasnow. Dieser blutige Konflikt, welcher auch durch den Versuch ausländischer Schlichtungen und runder Tische nicht beigelegt worden konnte, zerreisst Tschorgia.
Die noch zum Zerfall der Sowjetunion florierende Wirtschaft ist am Boden, das Pro-Kopf-Einkommen ähnelt einem Dritte-Welt-Land, und viele ländliche Gebiete sind völlig von der Aussenwelt abgeschottet. Nur noch die Zahl der seit Beginn des Bürgerkrieges getöteten Menschen, nach Amnesty International über 12.500, überschattet dieses Elend.

Vielerorts gibt es keine vernünftige Infrastruktur mehr, keine Wasserzufuhr, keine Krankenhäuser und Schulen - es gibt keine übergeordnete Staatlichkeit, jeder ist sich selbst überlassen. 

Bestes Beispiel für diesen Zerfall ist die Provinz Chernarus:
Diese noch zu Beginn der 90er durch Fischfang und Schwerindustrie auftrumpfende Region erlitt mit Beginn der Auseinandersetzungen einen regelrechten Rückschritt. Die Industrie ist lässt sich nur noch Anhand von Ruinen und verlassenen Montagehallen identifizieren, die Häfen sind geschlossen und die allgemein Arbeitslosigkeit liegt bei ca. 70-80%.
Genauere Zahlen liegen nicht vor, da es kein staatliches Kontrollorgan mehr gibt.

Und genau hier in Chernarus beginnt unsere Geschichte....


BLUTRACHE
Mein Name ist Fedor Khaz, ich wurde vor 22 Jahren in Stary Sobor, das liegt im Norden von Chernarus, geboren. Mein drei Jahre jüngerer Bruder Boris und ich hatten einfache einfache aber schöne Kindheit. Vom Kommunismus haben wir nicht viel mitgekriegt, aber auch nicht davon was weiter im Westen jenseits des schwarzen Meeres lag.

Unsere Heimatregion war schon immer durch seine räumliche Isolation geprägt und sollte es nun, im großen Bruderkrieg von Tschorgia, ganz besonders merken.

Aber zurück zu mir, besser gesagt zu uns, meinem Bruder und mir. Nachdem ich den Wehrdienst abgeleistet hatte wollte ich die heimische Tischlerei meines schon vor vier Jahren verstorbenen Vaters übernehmen. Das Wissen, was ich in meiner Kindheit gesammelt hatte sollte reichen, um die Bedürfnisse unserer Nachbarn und Freunde zu decken. Davon ab gab es in den Dörfern rundherum keinen Betrieb wie den meines Vaters, voll mit zwar veralteten, aber zahlreichen funktionierenden Großmaschinen. Und ich wusste wie sie funktionieren!
Zusammen mit Boris wollte ich mich ans Werk machen.

Dann kam der Krieg, und aus Angst davor in die Hände der umherstreunenden Nartaw-Rebellen zu geraten, trauten sich viele Menschen nicht mehr abseits der Strassen. Die Wälder waren ganz verboten. 
Im Juni '93 wurden mehrere Waldarbeiter bei ihrem Tun getötet. 
Zwei Monate später fand man die seit einem Jahr vermissten Überreste einer Bauersfamilie aus dem Süden.

Die Zustände wurden immer Schlimmer. Auf ihrem Zug durch Chernarus wurden die Großstädte im Süden geplündert. Täglich fuhren marodierende Söldnerbanden durch unsere Dörfer und terrorisierten die Bevölkerung.
Anfangs waren es nur Eier und Milch, was genommen wurde, später wurde alles geraubt was nicht Niet- und Nagelfest war. Geld, Schmuck, Möbel und auch die Unschuld einiger unserer Mädchen.

Über den Winter '95/'96 beruhigte sich die Lage wieder. Die Söldnerhorde, welche nun unweit unserer Ortschaft in einem alten Gehöft überwinterte, bekam einen neuen Kommadanten. Er hielt seine Männer im Zaum und ordnete drakonische Strafen für Raub und Vergewaltigung an.
Einmal soll er sogar einen mehrfach rückfällig gewordenen Dieb aus seinen eigenen Reihen eigenhändig vor der ganzen Mannschaft erwürgt haben.

Wir atmeten durch, und obwohl wir fast aller Habe beraubt waren und uns jeden Tag von Neuem überlegen mussten, wie wir überleben sollten, konnte der kommende Frühling nur besseres in sich bergen, als die vergangenen Jahre.
Unsere Dofgemeinschaft war fester zusammengeschweißt als je zuvor. Jeder trug seinen Teil dazu bei, damit wir allen durch diese dunklen Jahre kommen würden. 

Dann kam der 11. März, ein Tag den ich nie vergessen werde:

Boris und ich waren grade dabei, im Hinterhof Holz zu hacken, als wir plötzlich das schrille Schreien von Gartslows Tochter Judmilla, die Strasse herunter, wahr nahmen. 
Wir schauten uns an und ohne eine Sekunde zu zögern zog ich das Beil aus dem grade angeschlagenen Holzblocks und rannte zur Strasse. Boris nahm sich einen Knüppel der am Boden liegenden Äste und folgte mir.

Das Schreien wurde schriller und schien nur noch wenige Meter entfernt hinter der Mauer von Gartslows Hof. Ich schaute Boris an und nickte mit dem Kopf - lass uns da rein! Ohne auch nur die Klinke zur Tür zu beachten rammte ich die alte Holzpforte ein und blieb sogleich erschrocken stehen. 
Judmilla lag dort Bauchlinks am Boden, während ein scheußlicher Herumtreiber sich grade versuchte, an ihr zu Schaffen zu machen.
Es war noch nicht zu spät. Boris schob mich, während ich noch geschockt dort wie angewurzelt an der Pforte stand zur Seite und sprang ein paar Meter vor: "GEH VON IHR RUNTER DU SCHWEIN!".

In diesem Moment merkte der verdutze und anscheind vetrunkene Bandit erst, dass er nicht mit seinem Opfer alleine war. Er schaute uns in die Augen und einen Moment lang schien sich alles im Millisekundentakt zu bewegen.
Dann lief Boris wild brüllend auf ihn los, während der Bandit eine Makarov aus seinem Holster zog.

Es knallte, und wieder war schien die Zeit stehen zu bleiben. Dann kippte Boris nach hinten über, während sich eine rote Flut über seinem weißen Pullover ergoß. "NEIN!" schrie ich, lies das Beil fallen und rannte zu meinem Bruder hinüber. Währenddessen steckte der scheinbar selbst erschrockene Räuber seine Makarov wieder weg und stand auf.
"Ich wollte das nicht, ich...." - Seine glasigen Augen fielen auf Boris, welcher mit zitternden Lippen und blassem Gesicht zurückschaute. Dann drehte sich der Mann um und ging völlig steif und apathisch in Richtung Wald. Irgendwann war er verschwunden.

Boris überstand die Nacht nicht. Seine Wunde in der rechten Lunge hatte diese mit Blut gefüllt und lies ihn langsam dahinscheiden. Wir begruben ihn noch am frühen Morgen und hängten seinen nunmehr roten Pullover an die Tür des Gemeindehauses.

Gegen 7 Uhr versammelten sich hier fast alle Einwohner. Was passiert war, hatte sich in wenigen Stunden heraumgesprochen.
Nach einer kurzen Andacht wurde es langsam immer lauter. Wut, Zorn und Trauer benetzte nun die Seele unseres Dorfes und forderte nur eins:

BLUTRACHE!



Missionsdesign:
Dies ist eine Roleplay-Mission. Es wird erwartet, dass jeder versucht die Rolle, welche er aussucht, auch darzustellen und somit eine möglichst große Immersion und Athmosspghäre für sich und seine Mitspieler zu schaffen.

Es gibt 15 Dörfler, deren Ziel. es sein wird, den Unhold auszumachen welcher für das Verbrechen verantwortlich ist, und ihn zu bestrafen. Wie das ausfällt und wie es gemacht wird, bleibt den Leuten selbst überlassen.

Ausserdem gibt es 11 der Nartaw-Söldner, welche sich in einem naheliegenden Gehöft befinden. Einer unter ihnen ist der Vergewaltiger und Mörder.


Um es noch etwas spannender zu machen, wird der Spielführer (Entweder Zeus, Missionsmacher oder ein Zufallsentscheid zuvor) einen aussuchen welcher des Verbrechens für Schuldig ist. NUR dieser weiß es, muss also seinen eigenen Leuten nichts dazu sagen.

Ort der ganzen Sache ist mir noch unklar, muss ich mal über Cherno fliegen.


Weitere Ideen und Vermerke sind hier gern gesehen.
 

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Stormy
Offline
Last seen: vor 6 Tage 5 Stunden
Manager: KampagneUnteroffizierTrupp: GruenVeteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015Veteran: Kampagne Phönix Q2 2016Veteran: Kampagne Solomon Q4 2017Veteran: Kampagne Justitia Q4 2018
Beigetreten: 18/07/2014 - 01:11

Gute Idee, sieht nach einer guten Abwechslung aus. Das ist ja fast schon ein Krimi.

Trotz der Überzahl der Dörfler sehe ich bei den Söldnern einen klaren Vorteil. Diese haben bessere Waffen und weniger Skrupel, diese auch einzusetzen. Was hindert die Bande daran, sofort auf jeden bewaffneten Dörfler zu schießen?

Wie kann man erreichen, dass beide Seiten den Konflikt möglichst diplomatisch lösen müssen? Könnten vielleicht die Söldner den Mörder ebenfalls finden wollen, weil er ein Dieb/Verräter o.ä. ist?

Bild des Benutzers Mike
Offline
Last seen: vor 6 Monate 4 Wochen
Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 13/01/2015 - 11:05

Find ich Richtig gut :)
Mal was anderes :D

OVER & OUT
Mike - Pilot & Funker

Bild des Benutzers Bronko40
Offline
Last seen: vor 9 Monate 2 Wochen
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Paradiso Q4 2013Veteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Kalter Entzug Q4 2015
Beigetreten: 11/11/2013 - 21:13

Einige Infos zum geplanten Missionsdesign trage ich noch hinzu. Musste vorhin schnell abbrechen.

Also die Bewaffnung wird auf Seiten der Söldner besser sein, aber auch nicht perfekt. AK Gewehre und Maschinenpistolen, aber wenig Munition.
Die Dörfler haben zumeist Pistolen, gibt es Repetiergewehre oder Shotguns? Wenn ja, auch diese. Sturmgewehre nur vereinzelt und mit sehr wenig Munition.'

Allgemein sind beide Seiten eben nicht für längere Schiessereien gerüstet.


Die Info über den gemässigten Kommadanten sollte beherzigt werden. Es wird einige Stellen geben, die nur von Leuten besetzt werden können, die wirklich RP können, um das ganze nicht in ein sinnfreies Schlachtfest zu verwandeln.



Wie alles gelöst wird, ob friedlich, mit Waffengewalt, Bestechung, Erpressung, Betrug oder Verrat - das ergibt sich dann.

Vorwärts Kinder, lasst die Fahnen flattern! Kein Pardon! Keine Gefangenen!
Ich erschiesse auf der Stelle jeden der Pardon gibt!
Vorwärts!

Bild des Benutzers Joe Gryphon
Offline
Last seen: vor 4 Jahre 12 Monate
Beigetreten: 01/11/2014 - 15:23

TvT RP. Das beste Roleplay was es geben kann finde ich!

 

Ich hoffe es findet sich jemand :3

Bild des Benutzers grauer wolf
Offline
Last seen: vor 2 Monate 3 Wochen
Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015Veteran: Kampagne Phönix Q2 2016
Beigetreten: 31/10/2014 - 12:55

Ich denke grade in den dörflichen Regionen sind die Russen durchaus auch gut ausgerüstet. Wenn ich da so an die Berichte von Bekannten mich erinnere, wird da die eine oder ander Kashi auch zur Bärenjagd eingesetzt :)

Schmercho (nicht überprüft)

hört sich geiel an super idee

Bild des Benutzers relain
Offline
Last seen: vor 3 Monate 4 Wochen
Medal of Honor für besondere Verdienste um das TTT
Beigetreten: 21/10/2012 - 09:03

Klingt spannend. Cool wäre es, wenn es im "loot" versteckte Hinweise gibt. So könnte man sich auch über Hinweise dem "Täter" nähern. Daumen hoch!

Bild des Benutzers Hoschy
Offline
Last seen: vor 1 Jahr 3 Monate
Beigetreten: 12/01/2015 - 18:18

Richtig gut ! Finde das klasse ...das ihr euch so viel mühe gibt !

Bild des Benutzers Leroy
Offline
Last seen: vor 22 Stunden 35 Minuten
GastspielerMedal of Honor für besondere Verdienste um das TTTVeteran: Kampagne Aspis Q2 2014Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014Veteran: Kampagne THEMIS Q1 2015Veteran: Kampagne THEMIS II Q2 2015
Beigetreten: 16/03/2014 - 12:26

+1 Da wäre ich sowas von dabei! :D

When everything seems to be going against you remember that the Airplane takes off against the wind not with it.

Bild des Benutzers Chazy
Offline
Last seen: vor 2 Jahre 1 Monat
Veteran: Kampagne Beth Nahrin Q4 2014
Beigetreten: 23/08/2014 - 09:21

Bronko goes George R R Martin!

Liest sich richtig gut!

Seiten